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Liebe Leserinnen und Leser,
bei manchen Brustkrebspatientinnen ist die Wirkung des Standardmedikaments Tamoxifen eingeschränkt. Die neue Kombinationstherapie Tamendox soll genau hier ansetzen. Sie ergänzt gezielt (Z)-Endoxifen, um eine unzureichende Umwandlung von Tamoxifen in diese aktive Form auszugleichen – und das mit Erfolg, wie Forscher des Bosch Health Campus berichten. Die Patientinnen erreichten die gewünschte Wirkstoffkonzentration im Blut, die der entsprach, die bei Patientinnen mit Tamoxifen-Monotherapie und einer normalen Verstoffwechslung gefunden wurde. Besonders Frauen vor der Menopause könnten von diesem personalisierten Therapieansatz profitieren, erklären die Autoren, da für sie alternative Therapien, wie zum Beispiel der Einsatz von Aromatasehemmern, eingeschränkt sind.
In Versuchen mit humanisierten Mäusen senkte ein neu identifizierter Antikörper könnte die HI-Viruslast dauerhaft auf nicht mehr nachweisbare Werte. Das berichten Wissenschaftler der Universität zu Köln. Diese antiviralen Eigenschaften des Antikörpers bieten laut den Forschern der Studie einen vielversprechenden Ansatz für die Behandlung von Menschen, die mit HIV leben, als auch für die Prävention bei Risikogruppen.
Außerdem berichten wir über eine Technik, die Millionen Menschen langfristig helfen könnte, die aufgrund fehlender Eizellen oder Spermien keine Kinder bekommen können: US-Wissenschaftler haben erstmals aus menschlichen Hautzellen befruchtungsfähige Eizellen hergestellt. Bis zur klinischen Anwendung sei es aber noch ein weiter Weg, betonen die Autoren.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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