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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gynäkologie,
schwere Autoimmunerkrankungen treten bei Frauen mit diagnostizierter vorzeitiger Ovarialinsuffizienz im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung zwei- bis dreimal häufiger auf. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der Universität Oulu, Finnland. „Es sollte beachtet werden, dass das Risiko nicht für alle Autoimmunerkrankungen gleich ist“, betont die Studienleiterin Dr. Susanna Savukoski.
Und eine neue Studie der Universität von Illinois, USA, untersuchte bei Brustkrebspatientinnen die Rolle von Aktivatoren der Ferroptose bei der Überwindung der erworbenen Resistenz gegen FOXM1-Inhibitoren. Unerwarteterweise zeigte sich, dass bei ER-positiven und dreifach negativen Brustkrebszellen die Resistenz gegen die FOXM1-Hemmung mit einer erhöhten Konzentration von Ferroptose unterdrückenden Genen einherging. Dies deute darauf hin, dass die erworbene Resistenz gegen FOXM1-Inhibitoren durch Induktoren der Ferroptose aufgehoben werden könnte, so die Autoren.
Auch interessant: Forscher der Universität Kobe, Japan, haben herausgefunden, dass eine Behandlung mit niedrig dosiertem Aspirin oder Heparin bei Frauen mit wiederholten Fehlgeburten die Chancen, ihr Kind ohne Komplikationen auszutragen, erhöhen kann.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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