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Liebe Leserinnen und Leser,
neue Daten des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigen: Bereits im ersten Trimester können Mischungen aus Per- und Polyfluoralkylsubstanzen die frühe Plazentafunktion stören. Ein weiterentwickeltes 3D-Trophoblastenmodell belegt Beeinträchtigungen von Invasivität, Hormonproduktion und zellulärem Gleichgewicht – mit potenziell relevanten Folgen für den Schwangerschaftsverlauf.
Und eine chinesische Pilotstudie zeigt: Das traditionelle Körper-Geist-Training Ba Duan Jin kann bei Brustkrebspatientinnen unter Aromatasehemmern menopausale Beschwerden und Fatigue reduzieren. Unerwartet stieg dabei Interleukin-6 an – ein möglicher Hinweis auf bislang wenig verstandene regulatorische Mechanismen. Die Autoren sehen darin Potenzial für eine niedrigschwellige Therapie.
Das könnte Sie auch interessieren: Nicht die Schilddrüsenfehlfunktion an sich, sondern ein über mehrere Trimester anhaltendes Hormonungleichgewicht erhöht das Autismus-Risiko der Nachkommen. Entscheidend sei die konsequente Therapieanpassung während der gesamten Schwangerschaft, heißt es in der Kohortenstudie aus Israel.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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