Ausgabe 07/2026

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Donnerstag, 12. Februar 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

ich freue mich sehr, Ihnen ab sofort die wöchentlichen Entwicklungen in der Gynäkologie näherbringen zu dürfen. Zu Beginn werfen wir einen Blick auf eine spannende Erkenntnis zur Menopause. Eine amerikanische Studie konnte zeigen, dass Schwangerschaft und Stillzeit die postmenopausale kognitive Leistung erhöhen. Dabei gilt: Je länger die mit Schwangerschaft und Stillen verbrachte Zeit, desto stärker der positive Effekt.

Diese Ergebnisse erhalten besondere Relevanz, wenn man sie mit einer aktuellen Untersuchung der University of Cambridge kombiniert. Die Forschende fanden heraus, dass die Menopause nicht nur Angstzustände, Nervosität und Depressionen begünstigt, sondern auch mit einem Rückgang der grauen Substanz in bestimmten Hirnregionen einhergeht. Dieser Verlust an Hirnsubstanz wirkt sich negativ auf die Kognition aus und könnte laut den Forschenden eine mögliche Erklärung für die höhere Inzidenz von Alzheimer bei Frauen sein.

Doch schwanger sein hat nicht nur langfristige Vorteile für die Kognition. Eine Schwangerschaft vor dem 30. Lebensjahr senkt auch das Lebenszeitrisiko für Brustkrebs. Forschende entdeckten sogenannte Hybridzellen, die Marker sowohl luminaler als auch basaler Epithelzellen tragen. Diese Zellen können das Krebsrisiko erhöhen, werden durch eine frühe Schwangerschaft in ihrer Zahl jedoch deutlich reduziert.

Weitere spannende Meldungen und aktuelle Forschungsergebnisse finden Sie wie gewohnt in unserem Newsletter, auf unserer Webseite und in der ersten Ausgabe des Jahres unserer Zeitung KOMPAKT GYNÄKOLOGIE.




   Ihre
   Lena Johannes

 

 
 
Schwangerschaft und Stillen erhöhen die postmenopausale kognitive Leistung

Schwangerschaft und Stillen erhöhen die postmenopausale kognitive Leistung

Eine neue Studie der University of California – Los Angeles ergab, dass eine längere Schwangerschafts- und Stillzeit mit besseren kognitiven, verbalen und visuellen Gedächtnisleistungen nach der Menopause einhergeht.

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Wie gelingt Verhaltensänderung bei OAB?

INKA - Das effiziente Therapieprogramm bei OAB zur nachweislichen Reduktion der Miktionshäufigkeit und Rückgewinnung der Lebensqualität. OAB-Therapie kann herausfordernd sein. Deshalb setzen wir auf Entlastung für Blase, Patientin und Praxis. Mit INKA übernehmen Betroffene Eigenverantwortung, entwickeln neues Bewusstsein und ändern Verhaltensmuster.

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Menopause verringert das Hirnvolumen und verschlechtert die psychische Gesundheit

Laut einer neuen Studie der Universiy of Cambridge geht die Menopause mit einem verringerten Volumen der grauen Substanz in wichtigen Hirnregionen sowie mit verstärkten Angstzuständen, Depressionen und Schlafstörungen einher.

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Wie eine frühe Schwangerschaft das Brustkrebsrisiko reduzieren kann

Wie eine frühe Schwangerschaft das Brustkrebsrisiko reduzieren kann

Eine neue Studie eines Teams der UC Santa Cruz (USA) hat ergeben, dass eine frühe Schwangerschaft bei Mäusen das Brustkrebsrisiko reduzieren kann, indem sie die Ansammlung „verwirrter“ Hybridzellen reduziert, die später im Leben zu Brustkrebs führen könnten.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Pränatale Angststörungen und postpartale depressive Symptome bei Schwangerschaften mit Placenta praevia und Placenta-accreta-Spektrum.
BMC Pregnancy Childbirth 2026 Feb 9.

Fortschritte im Verständnis der Rolle von Veränderungen des Endometrium-Mikrobioms in der Pathogenese der Endometriose.
Reprod Sci 2026 Feb 9.

Multimodales, hochintensives Gymnastiktraining zeigt einen deutlichen osteogenen Effekt bei postmenopausalen Frauen.
J Sports Med Phys Fitness 2026 Feb;66(2):287-295.

Entwicklung eines neuartigen Multi-Lokus-Flow-FISH-Assays zur Detektion fortschreitender zervikaler Präkanzerosen.
BMC Cancer 2026 Feb 9.

 
 

Opportunistische Salpingektomie senkt das Risiko für serösen Eierstockkrebs

Frauen, die sich einer gynäkologischen Routineoperation unterzogen, hatten laut einer amerikanischen retrospektiven Kohortenstudie ein um fast 80 Prozent geringeres Risiko für serösen Eierstockkrebs, wenn gleichzeitig eine opportunistische Salpingektomie durchgeführt wurde.

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Schwangere mit CED zeigen proinflammatorisches Vaginalmilieu

Schwangere mit CED zeigen proinflammatorisches Vaginalmilieu

Eine amerikanische Studie zeigt bei Schwangeren mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ein proinflammatorisches Zytokinprofil in der Vaginalschleimhaut – selbst in Remission.

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KURZMELDUNGEN:

Hormonelle Veränderungen in den Wechsel­jahren erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wie können Frauen gezielt vorbeugen?
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Eine neue Studie zeigt, dass die digitale Intervention „mylovia“ bei Frauen mit sexueller Dysfunktion helfen kann.
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Transfrauen können ein bis drei Jahre nach einer Hormontherapie mehr Muskelmasse aufweisen als Cis-Frauen, ihre körperliche Fitness ist jedoch vergleichbar.
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TERMINE:

37. Deutscher Krebskongress
18.-21.02.2026
Berlin

FOKO Fortbildungskongress 2026
05.-07.03.2026
Düsseldorf

4. Hanseatische GynOnkoTage 2026
20.-21.03.2026
Güstrow

XXXIV. Wissenschaftliche Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie der OEGGG
15.-18.04.2026
Salzburg, Österreich

 
 

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