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Liebe Leserinnen und Leser,
ich freue mich sehr, Ihnen ab sofort die wöchentlichen Entwicklungen in der Gynäkologie näherbringen zu dürfen. Zu Beginn werfen wir einen Blick auf eine spannende Erkenntnis zur Menopause. Eine amerikanische Studie konnte zeigen, dass Schwangerschaft und Stillzeit die postmenopausale kognitive Leistung erhöhen. Dabei gilt: Je länger die mit Schwangerschaft und Stillen verbrachte Zeit, desto stärker der positive Effekt.
Diese Ergebnisse erhalten besondere Relevanz, wenn man sie mit einer aktuellen Untersuchung der University of Cambridge kombiniert. Die Forschende fanden heraus, dass die Menopause nicht nur Angstzustände, Nervosität und Depressionen begünstigt, sondern auch mit einem Rückgang der grauen Substanz in bestimmten Hirnregionen einhergeht. Dieser Verlust an Hirnsubstanz wirkt sich negativ auf die Kognition aus und könnte laut den Forschenden eine mögliche Erklärung für die höhere Inzidenz von Alzheimer bei Frauen sein.
Doch schwanger sein hat nicht nur langfristige Vorteile für die Kognition. Eine Schwangerschaft vor dem 30. Lebensjahr senkt auch das Lebenszeitrisiko für Brustkrebs. Forschende entdeckten sogenannte Hybridzellen, die Marker sowohl luminaler als auch basaler Epithelzellen tragen. Diese Zellen können das Krebsrisiko erhöhen, werden durch eine frühe Schwangerschaft in ihrer Zahl jedoch deutlich reduziert.
Weitere spannende Meldungen und aktuelle Forschungsergebnisse finden Sie wie gewohnt in unserem Newsletter, auf unserer Webseite und in der ersten Ausgabe des Jahres unserer Zeitung KOMPAKT GYNÄKOLOGIE.
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