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Liebe Leserinnen und Leser,
nach einer Mastektomie bringt bestimmten Brustkrebs-Patientinnen mit intermediärem Rückfallrisiko eine zusätzliche Postmastektomie-Radiotherapie keinen zusätzlichen Vorteil. Das zeigt die SUPREMO-Studie aus dem Vereinigten Königreich. Trotz geringfügig reduzierter Rezidivraten nach einer Bestrahlung ergab sich kein Vorteil im Gesamtüberleben – die Zehn-Jahres-Überlebensrate lag bei über 80 Prozent. Die Ergebnisse stützen laut den Autoren einen selektiven Verzicht auf PMRT und sind bereits in der neuen S3-Leitlinie berücksichtigt.
Eine vorklinische Studie der Universitätsmedizin Halle identifiziert das RNA-bindende Protein IGF2BP1 als zentralen Mechanismus der Immunflucht beim aggressiven hochgradig serösen Ovarialkarzinom. Die gezielte Blockade von IGF2BP1 verstärkte die Wirksamkeit von Immun-Checkpoint-Inhibitoren deutlich. Das Protein IGF2BP1 könnte daher ein neues therapeutisches Ziel darstellen.
Das könnte Sie auch interessieren: Eine neue Studie in der Fachzeitschrift „The Lancet Microbe“ zeigt erstmals, dass nach Pertussis-Impfung in der Schwangerschaft mütterliche Antikörper nicht nur im Blut, sondern auch in der Nasenschleimhaut von Neugeborenen nachweisbar sind – dem primären Eintrittsort von Bordetella pertussis. Die Daten untermauern somit die Wirksamkeit der maternalen Immunisierung.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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