|
Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gynäkologie,
in der weltweit größten prospektiven Studie zum Einsatz von KI im deutschen Mammographie-Screening-Programm (MSP) konnte die Entdeckungsrate für Brustkrebs um fast 18 Prozent gesteigert werden. Im Detail zeigte die Studie, dass unter 1000 Frauen mit KI-Befundung 6,7 Brustkrebsfälle entdeckt wurden, im Vergleich zu 5,7 Fällen ohne KI. „Eigentlich wollten wir mit der Studie zeigen, dass die KI-Befundung der menschlichen Befundung gleichwertig ist“, erklärt Prof. Alexander Katalinic von der Universität zu Lübeck. „Doch die Ergebnisse haben uns positiv überrascht: KI verbessert die Brustkrebsentdeckungsrate sogar signifikant“, ergänzt er.
Forscher der University of Cincinnati College of Medicine, USA, haben in einer neuen Studie herausgefunden, dass 39 Schwangerschaftswochen optimal für die Entbindung sind, wenn chronische Hypertonie ein Faktor ist. „Diese Studie ist von großer Bedeutung, da sie einen umfangreichen Datensatz [227.000 Frauen] verwendet, der alle Geburten in den USA im angegebenen Zeitraum [2014 bis 2018] umfasst, um datenbasierte Empfehlungen für den Zeitpunkt der Entbindung bei Frauen mit chronischer Hypertonie zu geben“, kommentiert der Co-Autor Prof. Robert Rossi.
Das könnte Sie auch interessieren: Zirkulierendes Östrogen kann das Ausmaß von Rauschtrinken bei Frauen erhöhen. So lautet das Ergebnis einer präklinischen Studie von Weill Cornell Medicine, USA.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
|