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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gynäkologie,
Forscher aus Frankreich haben untersucht, ob die hypofraktionierte Bestrahlung Brustkrebspatientinnen auch gut vertragen wird, wenn die örtlichen Lymphknoten mitbestrahlt werden müssen, insbesondere nach einer ausgedehnten Operation der Achselhöhle. Das Ergebnis: „Die Hypofraktionierung erhöhte das Lymphödem-Risiko nicht, sie schnitt sogar im Hinblick auf die sekundären Endpunkte besser ab, denn die Überlebensrate nach fünf Jahren betrug 94 Prozent bei hypofraktionierter Bestrahlung gegenüber 90,5 Prozent bei normfraktionierter Bestrahlung“, teilen die Studienautoren mit. Auch bezüglich der akuten Nebenwirkungen an der Haut (Radiodermatitis), sei die hypofraktionierte Bestrahlung vorteilhaft.
Eine auf Magnetresonanztomographie basierende Bildgebungstechnik kann das Ansprechen von Ovarialkarzinomen auf die Behandlung voraussagen. Die hyperpolarisierte Kohlenstoff-13-Bildgebung verstärkte in einer Studie das in einem MRT-Scanner erkannte Signal um mehr als das 10.000-Fache. Die Wissenschaftler der University of Cambridge, Vereinigtes Königreich, haben herausgefunden, dass die Technik zwischen zwei verschiedenen Subtypen von Eierstockkrebs unterscheiden kann.
Auch interessant: Eine aktuelle Analyse von Wangenabstrichen schwangerer Frauen ergab einen potenziellen epigenetischen Biomarker für Präeklampsie. Das berichten Forscher der Washington State University und des St. Franciscan Hospital in Indianapolis, beide USA.
Ich wünsche Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und hernach einen guten Rutsch in das neue Jahr. Den nächsten Newsletter Gynäkologie erhalten Sie am 9. Januar 2025.
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