Ausgabe 51/2024

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Donnerstag, 19. Dezember 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gynäkologie,

Forscher aus Frankreich haben untersucht, ob die hypofraktionierte Bestrahlung Brustkrebspatientinnen auch gut vertragen wird, wenn die örtlichen Lymphknoten mitbestrahlt werden müssen, insbesondere nach einer ausgedehnten Operation der Achselhöhle. Das Ergebnis: „Die Hypofraktionierung erhöhte das Lymphödem-Risiko nicht, sie schnitt sogar im Hinblick auf die sekundären Endpunkte besser ab, denn die Überlebensrate nach fünf Jahren betrug 94 Prozent bei hypofraktionierter Bestrahlung gegenüber 90,5 Prozent bei normfraktionierter Bestrahlung“, teilen die Studienautoren mit. Auch bezüglich der akuten Nebenwirkungen an der Haut (Radiodermatitis), sei die hypofraktionierte Bestrahlung vorteilhaft.

Eine auf Magnetresonanztomographie basierende Bildgebungstechnik kann das Ansprechen von Ovarialkarzinomen auf die Behandlung voraussagen. Die hyperpolarisierte Kohlenstoff-13-Bildgebung verstärkte in einer Studie das in einem MRT-Scanner erkannte Signal um mehr als das 10.000-Fache. Die Wissenschaftler der University of Cambridge, Vereinigtes Königreich, haben herausgefunden, dass die Technik zwischen zwei verschiedenen Subtypen von Eierstockkrebs unterscheiden kann.

Auch interessant: Eine aktuelle Analyse von Wangenabstrichen schwangerer Frauen ergab einen potenziellen epigenetischen Biomarker für Präeklampsie. Das berichten Forscher der Washington State University und des St. Franciscan Hospital in Indianapolis, beide USA.

Ich wünsche Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und hernach einen guten Rutsch in das neue Jahr. Den nächsten Newsletter Gynäkologie erhalten Sie am 9. Januar 2025.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
Hypofraktionierte Bestrahlung nach Brustkrebsoperation wird immer mehr Standard

Hypofraktionierte Bestrahlung nach Brustkrebsoperation wird immer mehr Standard

Eine neue Studie aus Frankreich hat untersucht, ob die hypofraktionierte Bestrahlung bei Brustkrebspatientinnen auch gut vertragen wird, wenn die örtlichen Lymphknoten mitbestrahlt werden müssen, insbesondere nach einer ausgedehnten Operation der Achselhöhle.

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„++“ AGO-Empfehlung für Lynparza® in der Adjuvanza,1

Die Therapie mit Lynparza® (Olaparib) ist die einzige zielgerichtete Therapie mit signifikantem Vorteil beim Gesamtüberlebenb,2 in der adjuvanten Behandlung des frühen HER2-negativen Mammakarzinoms mit hohem Rezidivrisiko und gBRCA1/2m (OlympiA).c,2,3

Von der AGO wird Lynparza® (Olaparib) aktuell dafür mit dem höchsten Empfehlungsgrad „++“ bewertet.a,1

Pflichttext | Referenzen

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Eierstockkrebs: Bildgebungstechnik ermöglicht schnelle Beurteilung von Subtypen und Therapieansprechen

Eine auf Magnetresonanztomographie (MRT) basierende Bildgebungstechnik sagt das Ansprechen von Ovarialkarzinomen auf die Behandlung voraus und zeigt bei von Patientinnen abgeleiteten Zellmodellen schnell, wie gut die Behandlung wirkt.

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Neu beim fortg./rezidivierenden EC

Die Therapielandschaft erweitert sich beim primär fortgeschrittenen/rezidivierenden Endometriumkarzinom. KEYTRUDA® + Chemotherapie ist zur 1L-Behandlung für EC-Patientinnen, die für eine systemische Therapie geeignet sind, zugelassen. Dies gilt unabhängig vom MMR- und PD-L1-Status.

Fachinformation

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Präeklampsie: Potenzieller epigenetischer Biomarker gefunden

Präeklampsie: Potenzieller epigenetischer Biomarker gefunden

Eine aktuelle Analyse von Wangenabstrichen schwangerer Frauen ergab einen potenziellen epigenetischen Biomarker für Präeklampsie. Das berichten Forscher der Washington State University und des St. Franciscan Hospital in Indianapolis, beide USA.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Beurteilung der vaginalen Mikrobiota vor und nach der Verwendung eines hyperosmolalen Gleitmittels während des transvaginalen Ultraschalls. AJOG 15.12.2024.

Nutzen der Ovarialrinden-Allotransplantation unter Immunsuppression. Fertil Steril 12.12.2024.

Turner-Syndrom: Fruchtbarkeit, familiäre Häufung und Krebsrisiko. Hum Reprod 10.12.2024.

 
 

Alzheimer-Krankheit: Frühzeitige Eierstockentfernung und APOE4-Allel können das Risiko erhöhen

Eine Studie der Universität Toronto, Kanada, zeigt, dass Frauen, denen vor dem 50. Lebensjahr beide Eierstöcke operativ entfernt wurden und die das APOE4-Allel tragen, ein hohes Risiko haben, im späteren Leben an Alzheimer zu erkranken.

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Unfruchtbarkeit: Zusammenhang zu systemischen autoimmun-rheumatischen Erkrankungen festgestellt

Unfruchtbarkeit: Zusammenhang zu systemischen autoimmun-rheumatischen Erkrankungen festgestellt

Frauen, die unter Unfruchtbarkeit leiden, aber keine Fruchtbarkeitsbehandlungen durchführen lassen, haben ein höheres Risiko, in den neun Jahren nach einer natürlichen Geburt eine systemische autoimmun-rheumatische Erkrankung (SARD) zu entwickeln.

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PANORAMA:

Seit fünf Jahren gibt es in Frankfurt eine Frauenmilchbank. Nun sollen auch Frühgeborene andernorts von diesem Angebot profitieren.
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Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales setzt die Förderung für die Einrichtung von Hebammenkreißsälen in nordrhein-westfälischen Kliniken fort.
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Die International Antiviral Society-USA hat neue internationale Leitlinien für die Behandlung und Prävention von HIV veröffentlicht.
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TERMINE:

Frankfurter Hormonschule 2025: Grundlagen der gynäkologischen Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, Modul 1
18. Januar 2025
Frankfurt am Main

Sexualmedizin Teil II
25. - 31. Januar 2025
Freiburg im Breisgau

Women’s Health: Genes, Data and Advancing Approaches
27. - 29. Januar 2025
Hinxton, United Kingdom

Sencken­berg-Medizinsymposium: Der Beckenboden im Fokus der Gynäkologie, Geburtshilfe und Chirurgie
22. Februar 2025
Frankfurt am Main

Curriculum Onkologie – Tumorpatientinnen und –patienten bestmöglich versorgen
14. März 2025 - 16. März 2025
Berlin

 
 

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