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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gynäkologie,
eine neue Studie der Universität Pittsburgh, USA, zeigt die molekularen Mechanismen des Übergangs von Schwangerschaftsdiabetes zu Typ-2-Diabetes auf. Durch die Untersuchung menschlicher Metabolom-, Lipidom- und Genomdaten fanden die Forscher heraus, dass diejenigen Frauen, die später an Typ-2-Diabetes erkrankten, im krankheitsfreien Stadium geringere Mengen an Sphingolipiden im Blut aufwiesen. Die Forscher führten die verminderte Produktion von Sphingolipiden auf eine Mutation in dem Gen CERS2 zurück. „Diese Erkenntnisse könnten den Weg für neue therapeutische Strategien ebnen, die auf den Sphingolipid-Stoffwechselweg abzielen“, kommentiert der Studienleiter Dr. Saifur Khan.
Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg fanden heraus, dass die korrekte Ausbildung funktionierender Blutgefäße in der Plazenta der Maus epigenetisch gesteuert wird. Verantwortlich ist eines der Enzyme, das die Genaktivität mithilfe von Methylgruppen verändert.
Auch interessant: Eine neue Studie der University of California – San Francisco, USA, hat ergeben, dass die Menopause einen einzigartigen Faktor für das Fortschreiten von Multipler Sklerose darstellt, selbst wenn die Auswirkungen des Alterns berücksichtig werden.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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