Ausgabe 04/2025

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Donnerstag, 23. Januar 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gynäkologie,

eine neue Studie der Universität Pittsburgh, USA, zeigt die molekularen Mechanismen des Übergangs von Schwangerschaftsdiabetes zu Typ-2-Diabetes auf. Durch die Untersuchung menschlicher Metabolom-, Lipidom- und Genomdaten fanden die Forscher heraus, dass diejenigen Frauen, die später an Typ-2-Diabetes erkrankten, im krankheitsfreien Stadium geringere Mengen an Sphingolipiden im Blut aufwiesen. Die Forscher führten die verminderte Produktion von Sphingolipiden auf eine Mutation in dem Gen CERS2 zurück. „Diese Erkenntnisse könnten den Weg für neue therapeutische Strategien ebnen, die auf den Sphingolipid-Stoffwechselweg abzielen“, kommentiert der Studienleiter Dr. Saifur Khan.

Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg fanden heraus, dass die korrekte Ausbildung funktionierender Blutgefäße in der Plazenta der Maus epigenetisch gesteuert wird. Verantwortlich ist eines der Enzyme, das die Genaktivität mithilfe von Methylgruppen verändert.

Auch interessant: Eine neue Studie der University of California – San Francisco, USA, hat ergeben, dass die Menopause einen einzigartigen Faktor für das Fortschreiten von Multipler Sklerose darstellt, selbst wenn die Auswirkungen des Alterns berücksichtig werden.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
Schwangerschaftsdiabetes: Genetische Veranlagung für das Fortschreiten zu Typ-2-Diabetes entdeckt

Schwangerschaftsdiabetes: Genetische Veranlagung für das Fortschreiten zu Typ-2-Diabetes entdeckt

Eine neue Studie der Universität Pittsburgh, USA, zeigt die molekularen Mechanismen des Übergangs von Schwangerschaftsdiabetes zu Typ-2-Diabetes auf.

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„++“ AGO-Empfehlung für Lynparza® in der Adjuvanza,1

Die Therapie mit Lynparza® (Olaparib) ist die einzige zielgerichtete Therapie mit signifikantem Vorteil beim Gesamtüberlebenb,2 in der adjuvanten Behandlung des frühen HER2-negativen Mammakarzinoms mit hohem Rezidivrisiko und gBRCA1/2m (OlympiA).c,2,3

Von der AGO wird Lynparza® (Olaparib) aktuell dafür mit dem höchsten Empfehlungsgrad ++ bewertet.a,1

Pflichttext | Referenzen

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Epigenetik sorgt für funktionierende Plazenta

Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg fanden heraus, dass die korrekte Ausbildung funktionierender Blutgefäße in der Plazenta der Maus epigenetisch gesteuert wird.

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Multiple Sklerose: Menopause beschleunigt den Krankheitsverlauf

Multiple Sklerose: Menopause beschleunigt den Krankheitsverlauf

Eine neue Studie der University of California – San Francisco (UCSF), USA, hat ergeben, dass die Menopause den Verlauf von Multipler Sklerose (MS) beschleunigt.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Salpingektomie mit verzögerter Oophorektomie im Vergleich zur Salpingo-Oophorektomie bei BRCA1/2-Trägerinnen: Drei-Jahres-Ergebnisse einer prospektiven Präferenzstudie. BJOG 17.01.2025.

Überleben mit Trastuzumab Emtansin bei residuellem HER2-positivem Brustkrebs N Engl J Med 2025;392:249-257.

Art der Entbindung und nachfolgende motorische Funktion bei Kindern mit Myelomeningozele ohne In-Utero-ReparaturObstetrics & Gynecology 16.01.2025.

Intratumorale Injektion von mRNA-2752 und Pembrolizumab beim Duktalen Carcinoma in situ mit hohem Risiko: Eine nichtrandomisierte klinische Phase-I-Studie. JAMA Oncol 16.01.2025.

 
 

Zusammenhang zwischen beschleunigter reproduktiver Alterung und psychischen Problemen bei Frauen festgestellt

Eine neue Studie der Universität Liverpool, Vereinigtes Königreich, zeigt, dass eine beschleunigte reproduktive Alterung bei Frauen mit einem erhöhten Risiko für psychische Probleme einhergeht.

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Schwangerschaft: Eisen-Infusion könnte Anämie senken

Schwangerschaft: Eisen-Infusion könnte Anämie senken

Eine Studie des Walter and Eliza Hall Institute, Australien, hat ergeben, dass eine einzige Eiseninfusion im dritten Trimester die Anämie bei schwangeren Frauen deutlich senken und eine bessere Wirksamkeit als Eisentabletten erzielen kann.

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PANORAMA:

In Deutschland gab es laut Statistischem Bundesamt 2,6 Prozent weniger Schwangerschaftsabbrüche im 3. Quartal 2024 als im Vorjahresquartal.
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An der Medizinischen Fakultät der TU Dresden haben die ersten zwei Hebammen ihre Dissertationen erfolgreich verteidigt.
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Die Coburger Forscherin Dr. Maria Kuhn untersucht in einer aktuellen Studie ethische, rechtliche und soziale Folgen der neuronalen Veränderungen des Gehirns durch eine Schwangerschaft.
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TERMINE:

Frankfurter Hormonschule 2025: Grundlagen der gynäkologischen Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, Modul 2
15. Februar 2025
Frankfurt am Main

Senckenberg-Medizinsymposium: Der Beckenboden im Fokus der Gynäkologie, Geburtshilfe und Chirurgie
22. Februar 2025
Frankfurt am Main

Curriculum Onkologie – Tumorpatientinnen und –patienten bestmöglich versorgen
14. März 2025 - 16. März 2025
Berlin

Frankfurter Hormonschule 2025: Grundlagen der gynäkologischen Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, Modul 4
26. April 2025
Frankfurt/Main

 
 

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