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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gynäkologie,
Schlaganfälle bei Neugeborenen sind selten und die Ursachen nicht immer bekannt. Ein Forschungsteam der Greifswalder Transfusionsmedizin konnte nun einen neuen Mechanismus aufdecken. Eine Mutter mit Neigung zu Blutgerinnseln hatte besondere Abwehrstoffe im Blut: die sogenannten Anti-PF4-Antikörper. Diese Antikörper wurden während der Schwangerschaft auf das Baby übertragen – und lösten beim Neugeborenen einen Schlaganfall aus.
Eine aktuelle Studie der Universität Barcelona, Spanien, hat gezeigt, dass Endometriose eng mit Traumata verbunden ist, die Kontakt beinhalten. Also mit Fällen, in denen es zu direkter körperlicher Interaktion zwischen Opfer und Täter kommt, wie etwa bei körperlicher Misshandlung oder sexueller Nötigung. Durch genetische Analyse haben die Wissenschaftler herausgefunden, dass dieser Zusammenhang unabhängig von der genetischen Veranlagung zu Endometriose zu sein scheint.
Auch interessant: Eine neue Studie aus China hat gezeigt, dass bei Endometriose-Patientinnen die PAK5-vermittelte Phosphorylierung der Pyruvatkinase M2 für die anaerobe Glykolyse in endometriotischen Zellen entscheidend ist.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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