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Liebe Leserinnen und Leser,
Obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko assoziiert. Allerdings ist die Studienlage zur Wirkung einer Therapie mit kontinuierlichem positivem Atemwegsdruck (CPAP) auf das Herz-Kreislauf-Risiko nicht eindeutig. Eine neue Studie liefert einen neuen Ansatz, um zu entscheiden, bei welchen Patienten die CPAP-Therapie einen positiven Einfluss auf das kardiovaskuläre Risiko hat – und bei welchen nicht. Die Autoren werteten Daten einer großen Kohortenstudie zur CPAP-Therapie mittels eines KI-Modells aus. So konnten sie eine Subgruppe von Patienten identifizieren, die von der Therapie profitiert – und eine weitere Subgruppe, bei der das nicht der Fall ist. Auch wenn sich die Ergebnisse noch nicht direkt in die klinische Praxis übertragen lassen, sind sie doch ein Schritt hin zu einer stärker personalisierten Therapie.
Dass es mit Blick auf das kardiovaskuläre Risko nicht nur auf den Schweregrad der OSA ankommt zeigt eine weitere aktuelle Studie. Deren Autoren hatten Daten zum nächtlichen Schlaf der Teilnehmer über sechs Monate hinweg erhoben. So konnten Sie zeigen, dass das Herz-Kreislauf-Risiko auch bei Patienten erhöht war, bei denen die nächtlichen Atemaussetzer nicht jede Nacht in gleich schwerem Ausmaß auftraten, sondern der Schwergrad der Erkrankung stark schwankte.
Mehr Details zu diesen beiden Studien lesen Sie in unserem Newsletter, genauso wie weitere interessante Meldungen – etwa zur Antibiotikatherapie bei akuter Sinusitis oder den digitalen Workflow in der Arztpraxis.
Eine aufschlussreiche Lektüre und einen guten Start in die Woche wünscht Ihnen,
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