Ausgabe 07/2026

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Montag, 09. Februar 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

ein US-amerikanisches Team hat ein neues KI-Werkzeug entwickelt, das bessere 3D-Ansichten der Stereozilien der Haarsinneszellen liefern und den Bildgebungsprozess um das 50-fache beschleunigen kann. Das Team erhofft sich von seinem neuen Tool Fortschritte in der Hörforschung, insbesondere im Hinblick auf Gentherapien. Auch die Frage, wie Alterungsprozesse oder Umwelteinflüsse – beispielsweise Lärm – Stereozilien im Detail verändern, könnte künftig mit dem Open-Source-Tool genauer beantwortet werden. Mehr dazu erfahren Sie in unserer Topmeldung.

Eine weitere Meldung nimmt das Thema Infektionen in den Blick: Das Influenza-D-Virus, das bisher bei verschiedenen Nutztieren nachgewiesen wurde, und das canine Coronavirus haben derzeit nach Einschätzung von Experten das größte Potenzial, für den Menschen zum Problem zu werden.

Außerdem im Newsletter: Die Bedeutung klinischer Studien für die Krebsforschung und wo es in Deutschland hakt sowie neue Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung zum pathogenen Potenzial von Pilzen.

Eine interessante Lektüre und einen guten Start in die Woche wünscht Ihnen,




   Ihre
   Dr. Judith Amann

 

 
 
Stereozilien: Neues KI-Tool für bessere 3D-Bilder

Stereozilien: Neues KI-Tool für bessere 3D-Bilder

Hochdetaillierte Bilder der Haarsinneszellen – und insbesondere der Stereozilien – in der Cochlea: Biologen der University of California San Diego haben ein KI-Werkzeug entwickelt, das bessere 3D-Ansichten liefern kann.

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Wissenschaftler warnen: Zwei Viren könnten die nächsten Bedrohungen für die öffentliche Gesundheit sein

Zwei neue Pathogene tierischen Ursprungs – das Influenza-D-Virus und das canine Coronavirus – sind bisher weitestgehend unbemerkt geblieben. Forschende warnen jedoch, dass die Bedingungen für eine stärkere Ausbreitung dieser Viren unter Menschen günstig sind.

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Pathogenes Potenzial: Wie Pilze zu Krankheitserregern werden

Pathogenes Potenzial: Wie Pilze zu Krankheitserregern werden

Eine neue Studie von Forschenden an CAU und MPI-EvolBio beschreibt, wie eine effizientere Proteinproduktion die Anpassung von Pilzen an den menschlichen Körper vorantreibt und wie zuvor harmlose Pilze zu Krankheitserregern werden könnten.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Frühzeitige Risikobewertung und Erkennen von Allergien bei Kindern: Vorschläge für Algorithmen, Methodik und Begründung. Allergy 25.01.2026.

Durch Bildgebung nachgewiesene und pathologische extranodale Ausbreitung bei Human-Papillomavirus-positivem Oropharynxkarzinom – Korrelation in einer randomisierten Studie. Br J Cancer 2026 Feb;134(3):428–438.

Verfeinerung der Kategorie N in Version 9 des AJCC/UICC-TNM-Staging-Systems für Nasopharynxkarzinome auf Grundlage der internationalen Konsensusempfehlungen zur Diagnose einer extranodalen Ausbreitung. Oral Oncol 2026 Jan 25:174:107866.

Von der spektralen Auflösung zur Sprachwahrnehmung: Übersicht über die Ergebnisse bei postlingual ertaubten erwachsenen Cochlea-Implantat-Trägern. Am J Audiol 2026 Jan 27:1–30.

 
 

Weltkrebstag 2026: Warum Deutschland Schlusslicht bei klinischen Studien ist

Anlässlich des heutigen Weltkrebstages macht das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) gemeinsam mit dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) auf die zentrale Bedeutung klinischer Studien aufmerksam – und auf die zahlreichen Hürden, die ihren Weg in die klinische Anwendung bremsen.

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ALFA-K hilft vorherzusagen, wie sich Krebszellen entwickeln

ALFA-K hilft vorherzusagen, wie sich Krebszellen entwickeln

Wissenschaftler des Moffitt Cancer Center haben eine neue Methode entwickelt, um vorherzusagen, wie sich Krebszellen durch den Gewinn und den Verlust ganzer Chromosomen entwickeln. Diese Veränderungen helfen Tumoren beim Wachstum, der Anpassung und der Resistenz gegen Behandlungen.

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Panorama:

Die Universitätsklinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie am Klinikum Bielefeld hat eine neue Chefärztin: Prof. Claudia Scherl. Ihr besonderes Forschungsinteresse gilt der Kopf-Hals-Onkologie.
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Laut Bundesgesundheitsministerium müssen Patienten sechs Wochen auf einen Termin beim Facharzt warten. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung weist das zurück, insbesondere Notfälle bekämen meist sofort einen Termin.
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Wieder Zivildienstleistende in Kliniken? Die Krankhäuser seien dafür bereit, betonte die Deutsch Krankenhausgesellschaft. Allerdings müssten die Bedingungen stimmen. Vor allem die Entlohnung müsse „im überschaubaren Rahmen“ bleiben.
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TERMINE:

Einführungskurs Audiometrie (für Praxispersonal)
11.03.2026
Hamburg

8th International Advanced Sinus Course 2026
17. – 18.03.2026
Tübingen

International Ear Surgery Course OtoFest Berlin
18. – 20.03.2026
Berlin

24. Jahrestagung der Norddeutschen Gesellschaft für Otorhinolaryngologie und zervikofaziale Chirurgie (NDHNO-Jahrestagung)
18. – 21.03.2026
Greifswald

65. Jahresveranstaltung der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Kieferchirurgie und Mundkrankheiten
21.03.2026
Zürich, Schweiz

 
 

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