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Liebe Leserinnen und Leser,
eine niederländische Studie zeigt besorgniserregende Trends mit Blick auf das Gehör von Kindern und Jugendlichen: Das Autorenteam führte bei den Studienteilnehmern im Alter von 13 und 18 Jahren standardisierte Hörtests durch: Knapp jeder achte 18-Jährige zeigte zumindest Anzeichen von Hörverlust. Die Studienautoren plädieren für mehr Prävention und regelmäßige Hörtests in der Pubertät.
Zwei weitere aktuelle Publikationen legen den Fokus auf Säuglinge: So ging die Untersuchung von Forschenden der University of California der Frage nach, wie sich ein sensorineuraler Hörverlust bei Säuglingen auf Entwicklung und Organisation des Gehirns auswirkt, wenn auditive Reize oder Stimulation durch Sprache – gesprochen oder gebärdet – fehlen.
Eine zweite Studie widmete sich konnatalen Cytomegalievirus-Infektionen (cCMV) als Ursache von Hörverlust bei Neugeborenen. Die Autoren analysierten die Daten von 247 Säuglingen mit cCMV-Infektion. Bei etwa zehn Prozent wurde senosrineuraler Hörverlust diagnostiziert.
Mehr Details zu diesen Studien finden Sie in unserem Newsletter. Außerdem: Europa wächst im Gesundheitssektor weiter zusammen, und mit dem europäischen Gesundheitsdatenraum und dem europäischen Nutzenbewertungsverfahren sind zwei Meilensteine erreicht.
Eine interessante Lektüre sowie eine gute Woche wünscht Ihnen
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