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Liebe Leserinnen und Leser,
machen Sie Musik? Keine unwichtige Frage, denn bis zu 40 Prozent aller Berufs- und Freizeitmusiker haben Tinnitus. Auch leiden sie häufiger unter Hörminderung und Hyperakusis als Menschen, die kein Musikinstrument spielen. Das Genre – ob Rock, Pop, Klassik oder Jazz – spielt dabei offenbar keine Rolle. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Metaanalyse. In diese flossen Daten aus 67 Kohorten- und Querschnittstudien ein, welche die Prävelenz von Hörsymptomen bei erwachsenen Musikern im Fokus hatten. Allerdings basieren Studien zu diesem Thema häufig auf Selbstauskünften, die dann nicht alle wesentlichen Informationen enthielten, wie die Autoren der Metaanalyse hervorheben. Sie gehen davon aus, dass der Anteil der Musiker mit Hörminderung höher sein könnte, als ihre Arbeit zeigt. Weitere Details finden Sie in unserem Newsletter.
Außerdem berichten wir über eine retrospektive Kohortenstudie aus Minnesota (USA), welche die Auswirkungen des dortigen allgemeinen Screenings auf eine konnatale Cytomegalievirus-Infektion untersucht hat. Ein Ergebnis war, dass durch das Screening aller Neugeborenen die audiologische Diagnostik früher erfolgte und leichte Hörminderungen öfter erkannt wurden.
Auch zu diesem Thema lesen Sie mehr in unserem Newsletter, genauso wie ein Interview mit Prof. Thomas Hoffmann, Präsident des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde, Kopf-und-Hals-Chirurgie. Er spricht über seine Faszination für die Kopf-Hals-Chirurgie, die wachsende Bedeutung von Robotik und Künstlicher Intelligenz und aktuelle Herausforderungen für die HNO-Heilkunde.
Eine interessante Lektüre und einen guten Start in die Woche wünscht Ihnen,
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