Ausgabe 21/2026

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Montag, 18. Mai 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

die Evidenz zur Wirksamkeit von Apps zur Behandlung von Tinnitus wächst: So haben jüngst japanische Forschende eine auf kognitiver Verhaltenstherapie basierende App entwickelt und im Rahmen einer Studie evaluiert – mit vielversprechenden Ergebnissen. So verbesserte sich der Tinnitus-Handicap-Inventory-Score der Teilnehmer, welche die neu entwickelte App nutzten, signifikant. Das Besondere an der Studie: Die Teilnehmer der Kontrollgruppe bekamen eine Schein-App ohne therapeutische Funktionen. Frühere Studien zu Tinnitus-Apps hatten als Kontrolle in der Regel Teilnehmer, die nur eine Standardversorgung erhielten.

Details zur Studie finden Sie in unserem Newsletter, der auch mehr Aktuelles zu Tinnitus liefert. So zeigt eine US-amerikanische Studie einen Zusammenhang zwischen Tinnitus und Serotonin auf. Bei Mäusen führten erhöhte Serotonin-Spiegel im Gehirn zu stärkeren Tinnitus-Symptomen. Relevant könnten diese Laborergebnisse für Menschen mit Depressionen sein, die selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer einnehmen.

Außerdem: Eine Umfrage unter HNO-Ärzten zeigt mögliche Auswirkungen des GKV-Beitragsstabilisierungsgsetzes auf. So wollen mehr als 80 Prozent der Befragten ihre Sprechstunden für Kassenpatienten reduzieren, weil sie Umsatzeinbußen befürchten, wenn das umstrittene Gesetz so kommt wie derzeit geplant.

Eine interessante Lektüre und einen guten Start in die Woche wünscht Ihnen,




   Ihre
   Dr. Judith Amann

 

 
 
Tinnitus und Serotonin: Studie legt Zusammenhang nahe

Tinnitus und Serotonin: Studie legt Zusammenhang nahe

Eine aktuelle Studie zeigt einen Zusammenhang zwischen Serotonin und Tinnitus: Demnach könnte der Neurotransmitter die Ohrgeräusche verstärken. Wichtig zu wissen könnte das etwa für Menschen mit Depressionen sein, die SSRI einnehmen.

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Budgetsorgen bei der CRSwNP-Therapie?
Nicht mit DUPIXENT®!a

Damit Budgetsorgen kein Thema werden, bietet DUPIXENT® bei schwerer, unkontrollierter CRSwNP*,1:

  • 100 % Entlastung: Kosten werden dank bundesweiter Praxisbesonderheit voll aus Ihrem Budget gerechnet.a,b,2
  • 100 % RV-Abdeckung: Rabattverträge mit allen GKV-Kassen3

Wie einfach regresssicheres Verordnenc,d ist, lesen Sie hier:

REFERENZEN | PFLICHTTEXT

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Tinnitus-App: Wachsende Evidenz für Wirksamkeit digitaler Anwendungen?

Dass kognitive Verhaltenstherapie Patienten beim Umgang mit chronischem Tinnitus gut hilft, ist belegt – auch via App. Jetzt haben japanische Forschende eine von ihnen entwickelte Tinnitus-App in einer randomisierten doppelt-verblindeten Studie getestet.

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TEZSPIRE®: Jetzt neu für die schwere, unkontrollierte CRSwNP

Mit der neuen Zulassungserweiterung steht TEZSPIRE® nun auch für Ihre Patient:innen mit schwerer, unkontrollierter CRSwNP zur Verfügung. Mit TEZSPIRE® erstmals direkt dort ansetzen, wo die Entzündung entsteht.

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Gentherapie bei angeborener Schwerhörigkeit: Einordnung und Perspektiven

Gentherapie bei angeborener Schwerhörigkeit: Einordnung und Perspektiven

Mit der aktuellen FDA-Zulassung der ersten Gentherapie angeborener Schwerhörigkeit in den USA erreicht das Forschungsfeld erstmals eine neue Stufe der klinischen Umsetzung. Auch der DGHNO-KHC-Kongress widmete sich dem Thema.

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Stiller Reflux – eine unterschätzte HNO-Diagnose

Heiserkeit, Räusperzwang, Reizhusten oder Globusgefühl sind typische Symptome, die Patienten in die HNO-Praxis führen. Eine oft übersehene Ursache ist der laryngopharyngeale oder stille Reflux. Facharzt Dr. Lars Reichstein beschreibt im Podcast, wie er die Diagnose stellt und wie ein physikalischer Schleimhautschutz mit Sobrade® sowie Lebensstiländerungen den Betroffenen helfen.

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Antibiotika in der HNO-Heilkunde rational einsetzen: Neue Leitlinien

Antibiotika in der HNO-Heilkunde verantwortungsvoll einsetzen: Anlässlich der DGHNO-KHC-Jahresversammlung 2026 hob Prof. Bernhard Olzowy die Bedeutung aktueller Leitlinien für eine sichere und nachhaltige Antibiotikatherapie hervor.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Kosteneffizienz der Allergen-Immuntherapie bei allergischer Rhinitis: eine systematische Übersichtsarbeit.
Allergy 06.05.2026.

Allergen-Immuntherapie – Algorithmen zur Patientenselektion.
Allergy 02.05.2026.

Unterschiede in der Verordnung von Therapien und den Überlebensraten zwischen älteren und jüngeren Patienten mit Plattenepithelkarzinom der Schleimhaut im Kopf-Hals-Bereich, die mit Strahlentherapie behandelt wurden. Head Neck 05.05.2026.

Tinnitus-Trends bei jungen Erwachsenen für die Jahre 2008 bis 2023: Prävalenz und Dauer – besorgniserregende Steigerung.
Ann Otol Rhinol Laryngol 2026 May 6:34894261449794.

 
 
 
GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz: Mehrheit der HNO-Praxen will Kassensprechstunden reduzieren

GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz: Mehrheit der HNO-Praxen will Kassensprechstunden reduzieren

Laut Umfrage zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz des Deutschen Berufsverbandes der HNO-Ärzte (BVHNO) planen 82 Prozent der HNO-Praxen weniger Sprechzeiten für Kassenpatienten. Mehr als die Hälfte sieht sich gezwungen, Personal abzubauen.

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Panorama:

Für Gesundheitsministerin Nina Warken „ist die Schonfrist vorbei“. Aber der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Klaus Reinhardt forderte zum Auftakt des Ärztetages in Hannover, die GKV-Reform „auf Hold“ zu stellen – anstatt sie „durchs Parlament“ zu drücken.
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Die EU will Engpässe bei Medikamenten verhindern, indem sie die heimische Produktion stärkt: Durch neue Regeln, etwa für die Vergabe öffentlicher Aufträge, soll es einfacher werden die Produktion mit öffentlichen Geldern zu unterstützen.
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Wie ordnen verschiede ChatGPT-Versionen Gesundheitsprobleme ein? Und was empfehlen sie? Eine Studie zeigt: ChatGPT wird immer besser beim Beantworten von Gesundheitsfragen, neigt aber zu übervorsichtigen Empfehlungen. Und scheitert am ehesten bei einfachen Beschwerden.
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TERMINE:

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Alles über Insomnie in 90 Minuten: Warum Schlaflosigkeit mehr ist als ein Symptom
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