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Liebe Leserinnen und Leser,
die Evidenz zur Wirksamkeit von Apps zur Behandlung von Tinnitus wächst: So haben jüngst japanische Forschende eine auf kognitiver Verhaltenstherapie basierende App entwickelt und im Rahmen einer Studie evaluiert – mit vielversprechenden Ergebnissen. So verbesserte sich der Tinnitus-Handicap-Inventory-Score der Teilnehmer, welche die neu entwickelte App nutzten, signifikant. Das Besondere an der Studie: Die Teilnehmer der Kontrollgruppe bekamen eine Schein-App ohne therapeutische Funktionen. Frühere Studien zu Tinnitus-Apps hatten als Kontrolle in der Regel Teilnehmer, die nur eine Standardversorgung erhielten.
Details zur Studie finden Sie in unserem Newsletter, der auch mehr Aktuelles zu Tinnitus liefert. So zeigt eine US-amerikanische Studie einen Zusammenhang zwischen Tinnitus und Serotonin auf. Bei Mäusen führten erhöhte Serotonin-Spiegel im Gehirn zu stärkeren Tinnitus-Symptomen. Relevant könnten diese Laborergebnisse für Menschen mit Depressionen sein, die selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer einnehmen.
Außerdem: Eine Umfrage unter HNO-Ärzten zeigt mögliche Auswirkungen des GKV-Beitragsstabilisierungsgsetzes auf. So wollen mehr als 80 Prozent der Befragten ihre Sprechstunden für Kassenpatienten reduzieren, weil sie Umsatzeinbußen befürchten, wenn das umstrittene Gesetz so kommt wie derzeit geplant.
Eine interessante Lektüre und einen guten Start in die Woche wünscht Ihnen,
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