Ausgabe 09/2026

Klicken Sie hier, um diesen Newsletter online anzusehen!

newsletter-logo-hno-kom
 
 

Montag, 23. Februar 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

von Schwierigkeiten sich zu konzentrieren oder zu kommunizieren bis hin zu geringerer Produktivität – Tinnitus kann einen erheblichen Einfluss auf die Berufsfähigkeit haben. Das zeigt eine aktuelle Studie aus Großbritannien. Deren Autoren hatten Erwachsene mit Tinnitus mit Blick auf ihr Erwerbsleben befragt: 18 Prozent der Studienteilnehmer gaben dabei an, ihre Arbeitszeit aufgrund der Belastung reduziert zu haben, sieben Prozent hatten ihren Beruf ganz aufgegeben. Auch ob ein internetbasiertes kognitives Verhaltenstherapieprogramm den Betroffenen hilft, untersuchten die Studienautoren. Details zu den Ergebnissen lesen Sie in unserer Top-Meldung.

Zwei weitere Meldungen beschäftigen sich mit dem Gleichgewichtssinn: Schwindel während der Magnetresonanztomographie (MRT) oder dunkle, rautenförmige Areale auf dem MRT-Bild des Innenohrs? Letzteres könnte ein Artefakt sein, das – genauso wie der Schwindel des Patienten – mit der Kopfhaltung während der MRT-Aufnahme zusammenhängt, wie ein Team aus Österreich zeigen konnte. Weniger praktische Implikationen und mehr grundsätzliche Erkenntnisse liefert eine Studie aus Frankreich: Deren Autoren gingen im Mausmodell der Frage nach, wie empfindlich Gleichgewichts- und Orientierungssinn auf den Verlust vestibulärer Haarzellen reagieren.

Eine interessante Lektüre und einen guten Start in die Woche wünscht Ihnen,




   Ihre
   Dr. Judith Amann

 

 
 
Wie Tinnitus die Berufstätigkeit beeinflusst

Wie Tinnitus die Berufstätigkeit beeinflusst

Eine aktuelle Studie zeigt, dass Tinnitus die Berufstätigkeit beeinflusst: Es wurden Erwachsene mit Tinnitus befragt, von denen 18 Prozent angaben, ihrer Arbeitszeit reduzieren oder ihren Beruf aufgeben zu müssen.

Lesen Sie hier weiter ...
 
 
Advertorial

TEZSPIRE®: zugelassen bei schwerer
unkontrollierter CRSwNP

Mit der neuen Zulassungserweiterung steht TEZSPIRE® nun auch für Patient:innen mit schwerer, unkontrollierter CRSwNP zur Verfügung. Behandeln Sie mit TEZSPIRE® erstmals präzise am Ursprung der Entzündung.

Abkürzungen:
CRSwNP = chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen
Pflichttext

12258832_ASZ_DE_RESP_TEZ_HCP_CRSwNP_Banner_200x250px
 
 

MRT des Innenohrs: Wie sich die Kopfhaltung auf den Befund auswirkt

Die Kopfneigung bei Magnetresonanztomografien (MRT) des Innenohrs oder Gehirns kann Artefakte erzeugen – mit Folgen für Befundung und Komfort. Das zeigt eine aktuelle Studie.

Lesen Sie hier weiter ...
 

 
 
Vestibuläre Haarzellen und Gleichgewichtssinn

Vestibuläre Haarzellen und Gleichgewichtssinn

Eine Studie an Mäusen zeigt einen starken Zusammenhang zwischen vestibulären Haarzellen im Innenohr und der Fähigkeit, Gleichgewicht zu halten und sich zu orientieren.

Lesen Sie hier weiter ...
 
 
 

Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Ausschleichen der Biologika-Therapie bei chronischer Rhinosinusitis mit Nasenpolypen – Vorschlag für einen Algorithmus.
JAMA Otolaryngol Head Neck Surg 2026;152;(2):115–116.

Vorgeschlagene Version Neun der AJCC- und UICC-TNM-Klassifikation für Speicheldrüsenkarzinome.
JAMA Otolaryngol Head Neck Surg, 12.02.2026.

Auswirkungen von Diabetes mellitus auf die Heilung des Trommelfells nach vollständig endoskopischer Tympanoplastik.
Acta Otolaryngol 2026 Feb 12:1–6.

Standard-Chemoradiotherapie mit gleichzeitiger und adjuvanter Camrelizumab-Gabe bei Patienten mit Hochrisiko-Nasopharynxkarzinom: eine multizentrische, randomisierte, offene Phase-III-Studie.
BMJ 2026 Feb 10:392:e085863.

 
 

Hormonelle Verhütung verringert das Risiko für chronische Rhinosinusitis

Eine neue Studie, die Daten von fast 240.000 Frauen analysierte, ergab, dass östrogenhaltige hormonelle Verhütungsmittel mit einem signifikant geringeren Risiko für chronische Rhinosinusitis ohne Nasenpolypen (CRSsNP) einhergehen. Ein Zusammenhang zwischen Menopausenstatus und CRSsNP zeigte sich hingegen nicht.

Lesen Sie hier weiter ...
 

 
 
Umfangreiche Metaanalyse identifiziert Risikofaktoren für Lebensmittelallergien

Umfangreiche Metaanalyse identifiziert Risikofaktoren für Lebensmittelallergien

Mithilfe einer Metaanalyse, die Daten zu mehr als 2,8 Millionen Kindern weltweit umfasste, haben Forschende aus den USA und Kananda die wichtigsten frühkindlichen Risikofaktoren für eine spätere Lebensmittelallergie identifiziert.

Lesen Sie hier weiter ...
 
 
 

Panorama:

Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Audiologie steht in diesem Jahr unter dem Motto „Von der Präzisionsaudiologie zur Praxis“. Sie findet vom 4. Bis 6. März unter der Leitung von Prof. Birger Kollmeier und Prof. Inga Holube in Oldenburg statt.
Weiterlesen ...

Der SpiFa weist die Kritik des Bundesrechnungshofes am Terminservice- und Versorgungsgesetz zurück. Im Gesetz ist die zusätzliche Vergütung an eine Mindestsprechstundenzeit von 25 gekoppelt – eine Rücknahme der Regelungen führe zu weniger Terminen, warnte der SpiFa.
Weiterlesen ...

Das Projektförderprogramm SPARK-BIH am Berlin Institute of Health in der Charité fördert 22 Forschungsprojekte, die sich auf Zell- und Gentherapien fokussieren, mit insgesamt 9,5 Millionen Euro.
Weiterlesen ...

TERMINE:

The 9th International Sleep Disorder Congress
22.–25. März 2026
Mexico City, Mexico

Kurs zur Chirurgie des Mittelohres
25.–27. März 2026
Köln

XVI. Kongress der Spanisch-Deutschen HNO-Gesellschaft
26.– 27. März 2026
Valencia, Spanien

Schlafmedizinischer Kurs | BUB-Kurs
27.– 28. März 2026
Würzburg

16. Friedrichstädter Tracheotomie-Tag
27. März 2026
Dresden

 
 

„KOMPAKT HALS-NASEN-OHREN-HEILKUNDE“ ist ein Titel der Biermann Verlag GmbH in Köln. Sie erhalten diese E-Mail, da Sie für diesen Newsletter angemeldet sind. Sie können in unserem Fachportal weitere Newsletter zu verschiedenen medizinischen Fachrichtungen abonnieren. Sollten Sie kein Interesse mehr an diesem Newsletter haben, können Sie sich hier abmelden. Haben Sie Fragen oder Anregungen zu unseren Themen und Inhalten, freuen wir uns auf Ihre E-Mail: [email protected]. Bitte beachten Sie, dass dieser Newsletter nur Angehörigen der Heilberufe gemäß HWG §10 zugänglich gemacht werden darf; das gilt auch für das Weiterempfehlen und Weiterleiten.

Impressum: Biermann Verlag GmbH | MedCon Health Contents GmbH | HRB Bonn 11110 | HRB Köln 78926

Geschäftsführer: Dr. med. Hans Biermann

Hier vollständiges Impressum aufrufen