Ausgabe 5/2026

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Montag, 26. Januar 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

klinische Studien sind die Basis für medizinischen Fortschritt – aber längst nicht alle Studien schaffen es über die Zielgerade. Um mögliche Ursachen für den Abbruch klinischer Studien zu ergründen, hat ein Team aus Miami (USA) die Merkmale abgeschlossener und abgebrochener Studien zu Kopf-Hals-Tumoren analysiert. Der häufigste Grund für ein Scheitern: Strategische Entscheidungen von Sponsoren aus der Industrie. Die Autoren konnten auch Faktoren identifizieren, die erfolgreiche Studien ausmachen – mehr dazu lesen Sie im Newsletter.
Durch umfangreiche molekulare Diagnostik lassen sich Tumore präziser charakterisieren und gezielter therapieren – allerdings sind die umfangreichen Datenmengen eine Herausforderung. Der unter anderem am Heidelberger Krebsforschungszentrum entwickelte „Knowledge Connector“ ist ein digitales Werkzeug, das die klinische Entscheidungsfindung unterstützen kann.
Auch hierzu finden Sie Details in unserem Newsletter – genauso wie weitere aktuelle Meldungen, etwa über neue Erkenntnisse zu Kachexie bei Krebs, einen neuen Test, der die Wirkung von Antibiotika zeigt, oder darüber, was beim Schneiden weicher Gewebe passiert. Hier geht es nicht nur um die Wurst – die Forschungsergebnisse könnten künftig auch Chirurgen die Arbeit erleichtern.
Eine interessante Lektüre sowie eine gute Woche wünscht Ihnen




   Ihre
   Dr. Judith Amann

 

 
 
Studien zu Kopf-Hals-Tumoren: Gründe für vorzeitigen Abbruch

Studien zu Kopf-Hals-Tumoren: Gründe für vorzeitigen Abbruch

Warum scheitern Studien zu Kopf-Hals-Tumoren, bevor sie Ergebnisse liefern können? Eine neue Analyse deckt die beiden häufigsten Gründe auf: Entscheidungen der Sponsoren mit Blick auf Sicherheit oder Wirksamkeit und mangelhafte Rekrutierung.

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Knowledge Connector: Bessere klinische Entscheidungen in der molekularen Präzisionsonkologie

Forschende am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben mit dem Knowledge Connector ein digitales Werkzeug entwickelt, das klinische Entscheidungen in der molekularen Präzisionsonkologie erheblich beschleunigt und verbessert.

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Kachexie bei Krebs: Zeitlich und räumlich koordinierte Reaktion der Organe

Kachexie bei Krebs: Zeitlich und räumlich koordinierte Reaktion der Organe

Viele Krebspatienten verlieren im Laufe ihrer Erkrankung an Gewicht und Muskelmasse. Die Ursache ist oftmals eine Kachexie. Neue Daten zeigen nun, wie die Stoffwechselreaktionen verschiedener Organe zusammenwirken – und eröffnen neue Perspektiven für mögliche Therapien.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Alter der Eltern und Allergierisiko in der Kindheit.
JAMA Netw Open 2026;9;(1):e2554694.

Inzidenz von Ösophagusatresie und damit verbundenen Atemwegserkrankungen bei Kindern: Eine nationale Registerstudie in Dänemark (1998–2018).
Pediatr Pulmonol 2026;61(1):e71471.

Bimodale Neuromodulation bei Tinnitus in der klinischen Praxis: klinisch signifikanter Nutzen für Patienten mit mittelschweren oder schwereren Symptomen.
Am J Audiol, 13.01.2026

Eignungsprüfung für Cochlea-Implantate: unterstützendes Werkzeug, das konjunktive Konsolidierung verwendet.
JAMA Otolaryngol Head Neck Surg, 15.01.2026

 
 

Antibiotika: Neuer Test zeigt, welche wirklich wirken

Antibiotika gegen Bakterien wie den Tuberkulose-Erreger bewertet man oft danach, wie gut sie das Bakterienwachstum unter Laborbedingungen stoppen. Entscheidend ist jedoch, ob die Wirkstoffe die Keime im Körper tatsächlich eliminieren. Wie misst man das?

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Von der Wurst bis zum OP: Was passiert beim Schneiden weicher Gewebe?

Von der Wurst bis zum OP: Was passiert beim Schneiden weicher Gewebe?

Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) untersuchen Vorgänge beim Zerlegen weicher Matrialien, die noch einige Geheimnisse bergen.

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Panorama:

So wie die Hybrid-DRGs ausgestaltet sind, kann die Ambulantisierung nach Überzeugung des Chirurgieverbandes nicht gelingen. Der Verband fordert insbesondere die angemessene Refinanzierung von Implantatkosten.
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An der Charité soll eine Datenbank personenbezogene Gesundheitsdaten für Forschung und Lehre zur Verfügung stellen. Jetzt hat das Berliner Abgeordnetenhaus die dafür nötige Gesetzesänderung wegen Datenschutzbedenken gestoppt.
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In der Modellregion Karlsruhe-Freiburg soll das Projekt RegioOnkoNet die Versorgung von Krebs-Patienten auf dem Land verbessern. Dafür schaffen die Projektpartner eine digitale Infrastruktur, die Haus- und Fachärzte sowie Patienten vernetzt.
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TERMINE:

3. Brennpunkt HNO
05.03.2026
Luzern (Schweiz)

9. Münchner Speicheldrüsenkurs
05.03.-06.03.2026
München

Kurs zur Diagnostik und Therapie der Schlafapnoe gem. der MVV-Richtlinie der G-BA, Teil II
06.03.-07.03.2026
Berlin

Aufbaukurs A- und B-Scan-Sonographie der Kopf-Hals-Region
06.03.-07.03.2026
Erlangen

Schlafmedizinischer Kurs: BUB-Kurs Teil 1
06.03.-08.03.2026
Würzburg

 
 

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