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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Hals-Nasen-Ohrenheilkunde,
die Inzidenz des Oropharynxkarzinom nimmt, verglichen mit anderen Karzinomen im Kopf-Hals-Bereich, am stärksten zu – vorwiegend aufgrund der Assoziation mit dem Hochrisiko-Typ 16 des humanen Papillomvirus (HPV). Rein durch HPV-16 bedingte Oropharynxkarzinome sind selten, meist spielen die Risikofaktoren Tabak und Alkohol auch eine Rolle. Die S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Oro- und Hypopharynxkarzinoms gibt Empfehlungen zu Prävention, Diagnostik und Therapie. Während die Leitlinie die präventive Impfung gegen HPV für Kinder empfiehlt, erteilt sie einer HPV-Impfung nach erfolgter Therapie zur Vorbeugung von Rezidiven eine klare Absage.
Weitere Details finden Sie in unserem Newsletter, die Sie auch über Neues zum Thema Nahrungsmittelallergie informiert: So haben Schweizer Forschende einen neuen Test zur Diagnose entwickelt, als Alternative zum oralen Provokationstest oder zum Prick-Test. Nach Einschätzung der Autoren könnte das Test-Prinzip zur Diagnose anderer Allergien genutzt werden.
Eine interessante Lektüre und eine gute Woche wünscht Ihnen,
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