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Liebe Leserinnen und Leser,
kennen Sie schon STAMP? „STAMP on CKD“ ist ein neuentwickeltes Akronym, das für die zentralen Schritte der Versorgung von Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen steht. Schon bei Diagnosestellung sollen Patienten künftig auch auf chronische Nierenkrankheiten (CKD) untersucht werden.
Die gemeinsame Behandlung von Herz-Kreislauf- und Nierenkrankheiten wird durch eine neue Leitlinie gestärkt. Die European Society of Cardiology (ESC) hat die Leitlinie gemeinsam mit der European Renal Association (ERA) verfasst und auf dem ESC-Kongress in München vorgestellt.
Prof. William Herrington von der University of Oxford erklärt: „Die neuen ESC-Empfehlungen sollen dazu beitragen, bei Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen häufiger die Nierenfunktion und die Albuminausscheidung im Urin zu bestimmen.“ Herrington ist einer der Vorsitzenden der Leitlinien-Taskforce.
Viele Menschen mit CKD seien in der Behandlung von Kardiologinnen und Kardiologen, unterstreicht Herrington. „Durch ein systematischeres Screening könnten mehr gefährdete Patienten erkannt und anschließend gezielt gegen CKD und kardiovaskulären Erkrankungen behandelt werden.“
Rund 100 Millionen Menschen leiden Schätzungen zufolge in Europa unter einer chronischen Nierenerkrankung, bei der wiederum auch ein erhöhtes Risiko für zahlreiche kardiovaskuläre Erkrankungen besteht. Kardiovaskuläre Erkrankungen und chronische Nierenkrankheiten können nicht nur den gegenseitigen Krankheitsverlauf beschleunigen, sondern auch Therapien maßgeblich beeinflussen.
Die neue Leitlinie ist die erste, die eine gemeinsame Versorgung von kardiovaskulären Erkrankungen und CKD thematisiert.
Worauf Kardiologen künftig achten sollten und wofür genau STAMP steht, lesen Sie im unten verlinkten Beitrag. Außerdem finden Sie im Newsletter weitere spannende Themen vom ESC 2026 in München!
Eine spannende und informative Lektüre wünscht
Ihre Biermann-Redaktion
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