Ausgabe 40/2024

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Mittwoch, 02. Oktober 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kardiologie,

führt die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten zu einem erhöhten Risiko für Atherosklerose? Diese Befürchtung scheint einer aktuellen Analyse von Daten der UK Biobank eher unbegründet – zumindest, so lange auf die Supplementierung in üblichen Dosierungen zurückgegriffen wird. In der bislang größten Studie zur Dosis-Wirkungs-Beziehung von Vitamin D im Blut und möglichen Sicherheitsaspekten konnte kein Zusammenhang mit Erkrankungen festgestellt werden, die auf eine erhöhte Kalziumkonzentration im Blut zurückzuführen sind – im speziellen Atherosklerose und Nierensteine.

Sehr wohl problematisch mit Blick auf atherosklerotische Prozesse sind hingegen Schadstoffe, die sich durch die Verschmutzung von Boden und Wasser in der Umwelt ansammeln. Die aktuellen Erkenntnisse zu dem Thema fassen Prof. Thomas Münzel und Prof. Andreas Daiber in einem Übersichtsartikel in „Nature Reviews Cardiology“ zusammen – und geben einen Überblick über wichtige Maßnahmen zum Schutz der Ökosysteme und öffentlichen Gesundheit. 

Lesen Sie die Details sowie weitere spannende Meldungen aus der Kardiologie im heutigen Newsletter. Viel Freude bei der Lektüre und eine gute Restwoche wünscht,




   Ihre
   Dr. Aileen Hochhäuser

 

 
 
Kein höheres Risiko für Nierensteine oder Arterienverkalkung bei Vitamin-D-Einnahme

Kein höheres Risiko für Nierensteine oder Arterienverkalkung bei Vitamin-D-Einnahme

Eine tägliche Vitamin-D-Einnahme könnte die Krebssterblichkeit um zwölf Prozent reduzieren. Doch Kritiker befürchten gesundheitliche Nebenwirkungen durch die mit der Vitaminsupplementierung verbundenen erhöhten Kalziumwerte im Blut.

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MHT und aHUS: Behalten Sie das Gesamtbild im Auge

Tritt eine maligne Hypertonie (MHT) in Kombination mit einer TMA auf, kann aHUS zugrunde liegen.1, 2 aHUS-Patient:innen mit MHT profitieren von der zielgerichteten Therapie mit Ultomiris®, einem Komplementinhibitor, der das terminale Komplement sofort und vollständig blockt.3–5 Das Risiko für eine terminale Nierenerkrankung oder den Tod wird damit deutlich gesenkt.4

Referenzen & Fachinformation

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Boden- und Wasserverschmutzung: eine unsichtbare Gefahr für die kardiovaskuläre Gesundheit

Pestizide, Schwermetalle, Mikro- und Nanoplastik im Boden sowie umweltschädigende Chemikalien können sich nachteilig auf das Herz-Kreislauf-System auswirken.

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STRONG-HF: Biomarker-begleitete Behandlungsstrategie

Im Rahmen der STRONG-HF-Studie konnte der Biomarker NT-proBNP Ärzt:innen bei der Behandlung ihrer Patient:innen mit Herzinsuffizienz unterstützen. Die Behandlungsstrategie bietet eine Orientierung für eine rasche leitliniengerechte Therapie während der kritischen Phase nach einer Herzinsuffizienz. Sie unterstützt die lebensrettende Behandlung, wenn sie am dringendsten benötigt wird.

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Herzklappenerkrankungen: Frauen werden seltener richtlinienkonform behandelt

Herzklappenerkrankungen: Frauen werden seltener richtlinienkonform behandelt

Die Häufigkeiten verschiedener schwerer Herzklappenerkrankungen sowie deren Behandlungen unterscheiden sich in Europa zwischen Männern und Frauen. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Studie an mehr als 200 Zentren in ganz Europa.

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Studiendesign und erste ausgewählte Baseline-Daten zu MARS1

MARS: eine nicht-interventionelle Studie zur monatlichen Gabe (alle 4 Wochen) von 300 mg Alirocumab (PRALUENT®) im 2-ml-Fertigpen. Neben Wirksamkeit und Sicherheit wurden via „Fragebogen zur Akzeptanz der Injektionsbehandlung“ Therapiezufriedenheit, Adhärenz und Persistenz bei erwachsenen Patient*innen unter realen Bedingungen in der täglichen Routine in 50 deutschen Zentren erfasst.

Pflichtangaben & Quellen

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Wie die Evolution unsere Herzen prägte

Wie genau sich die Herzen von Menschen und nichtmenschlichen Primaten genetisch unterscheiden, hat ein Team deutscher Forscher gezeigt. Ihre Studie liefert neue Erkenntnisse über evolutionäre Anpassung und Herzkrankheiten.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Einfluss der Belastung durch subklinische Atherosklerose und deren Fortschreiten auf die Sterblichkeit. J Am Coll Cardiol 2024;84(15): 1391–1403.

Das Krankenhausvolumen mildert die Auswirkungen der sozioökonomischen Benachteiligung eines Gebiets auf die Ergebnisse von Herztransplantationen nicht ab. J Heart Lung Transplant 30.09.2024

Kardiale Myosininhibition bei Herzinsuffizienz mit normaler und supranormaler Ejektionsfraktion: Primäre Ergebnisse der EMBARK-HFpEF-Studie. JAMA Cardiol 30.09.2024

 
 
 
S3-Leitlinie für Durchblutungsstörungen aktualisiert

S3-Leitlinie für Durchblutungsstörungen aktualisiert

Die Leitlinie versammelt die neusten Erkenntnisse und Empfehlungen in Bezug auf Diagnostik, Therapie und Nachsorge der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) und setzt einen Schwerpunkt auf die ganzheitliche Therapie der Patienten.

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PANORAMA:

Laut Deutscher Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin sowie dem Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten war die Woche der Wiederbelebung 2024 „ein voller Erfolg“.
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Um die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Ambulanten Geriatrie weiter zu stärken und ihre Qualität zu sichern, hat die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie eine neue Arbeitsgruppe Ambulante Geriatrie gegründet.
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Im Ostalbkreis läuft ein mit rund vier Millionen Euro vom Bund finanziertes Modellprojekt, bei dem eine Rettungsdrohne einen automatisierter externen Defibrillator direkt zum Patienten bringen soll.
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TERMINE:

3. Karlsruher Kardio-Forum
16. Oktober 2024
Karlsruhe

3. Meininger Herztag
19.10.2024
Meiningen

Cardiovascular Conundrums: Deciphering Heart Failure, Arrhythmias, and the Burden of Comorbidities
25.–26. 
Oktober 2024
Bochum

3. Mitteldeutsches Herzinsuffizienz-Symposium
1.–2. November 2024
Magdeburg

 
 

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