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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kardiologie,
führt die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten zu einem erhöhten Risiko für Atherosklerose? Diese Befürchtung scheint einer aktuellen Analyse von Daten der UK Biobank eher unbegründet – zumindest, so lange auf die Supplementierung in üblichen Dosierungen zurückgegriffen wird. In der bislang größten Studie zur Dosis-Wirkungs-Beziehung von Vitamin D im Blut und möglichen Sicherheitsaspekten konnte kein Zusammenhang mit Erkrankungen festgestellt werden, die auf eine erhöhte Kalziumkonzentration im Blut zurückzuführen sind – im speziellen Atherosklerose und Nierensteine.
Sehr wohl problematisch mit Blick auf atherosklerotische Prozesse sind hingegen Schadstoffe, die sich durch die Verschmutzung von Boden und Wasser in der Umwelt ansammeln. Die aktuellen Erkenntnisse zu dem Thema fassen Prof. Thomas Münzel und Prof. Andreas Daiber in einem Übersichtsartikel in „Nature Reviews Cardiology“ zusammen – und geben einen Überblick über wichtige Maßnahmen zum Schutz der Ökosysteme und öffentlichen Gesundheit.
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