Ausgabe 24/2025

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Mittwoch, 11. Juni 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kardiologie,

die gemeinsame Pathologie aus Aortenstenose und kardialer ATTR-Amyloidose wird zunehmend als Ursache für eine kombinierte strukturelle Herzinsuffizienz anerkannt. Es wird geschätzt, dass rund zehn Prozent der Patienten mit Aortenstenose gleichzeitig eine kardiale Amyloidose aufweisen. ATTR-spezifische Medikamente sind erst seit Kurzem verfügbar, weshalb deren Wirkung in Bezug auf das Überleben der Patienten mit beiden Erkrankungen noch unklar war. Wissenschaftler aus Österreich und Großbritannien konnten nun erstmals anhand einer internationalen Registeranalyse aufzeigen, dass in dieser spezifischen Patientenkohorte die Kombination aus Klappenersatz und medikamentöser Amyloidose-Therapie (v. a. Tafamidis) mit einem deutlichen Überlebensvorteil einhergeht. Aufgrund der hohen Dunkelziffer bleibt die gezielte Diagnostik auf Amyloidose bei Patienten mit Aortenstenose ein zentraler nächster Schritt.
Ein deutsch-kanadisches Forschungsteam brachte indes Licht ins Dunkel postinfarktbedingter Rhythmusstörungen: Die von ihnen neu beschriebene Repolarisations-Relaxations-Kopplung erklärt, warum mechanisch induzierte Arrhythmien gerade dann auftreten, wenn das Herz besonders verletzlich ist. Erste Therapieansätze – z. B. Ionenkanalblocker oder Kalziumpuffer – zeigen im Tiermodell bereits Wirkung.
Eine interessante Lektüre und eine angenehme Restwoche wünscht Ihnen




   Ihre
   Dr. Aileen Hochhäuser

 

 
 
Kardiale Amyloidose plus Aortenstenose: Kombinationstherapie kann Leben verlängern

Kardiale Amyloidose plus Aortenstenose: Kombinationstherapie kann Leben verlängern

Das Zusammenspiel aus Aortenklappenstenose und gleichzeitiger kardialer Amyloidose ist mit einem hohen Sterberisiko verbunden. Eine Kombinationstherapie aus Klappeneingriff und medikamentöser Behandlung der Amyloidose kann hier offenbar einen deutlichen Überlebensvorteil bieten.

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Schlaganfallrisiko bei nvVHF gezielt +
evidenzbasiert senken

Patient:innen mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) tragen ein deutlich höheres Risiko für ischämische Schlaganfälle, daher ist eine wirksame Antikoagulation entscheidend, um embolische Ereignisse zu verhindern. DOACs wie Edoxaban bieten hierbei eine effektive und zugleich wirtschaftliche Option mit vorteilhaftem Sicherheitsprofil, breiter Evidenzbasis und Leitlinienempfehlung.

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Warum ein Herzinfarkt Kammerflimmern auslösen kann

Ein Unglück kommt selten allein: Viele Menschen entwickeln nach einem Herzinfarkt auch noch lebensgefährliche Komplikationen wie Kammerflimmern. Warum das so ist, hat nun ein deutsch-kanadisches Forschungsteam entdeckt. 

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Bühne frei für die kardiovaskuläre Sekundärprävention mit RosuASS

Statine und ASS sind die Stars einer leitliniengerechten kardiovaskulären Sekundärprävention bei Patient:innen mit ischämischem Schlaganfall oder TIA.1 RosuASS® ist die einzige Single Pill mit Rosuvastatin und ASS, der Kombination, die in der Prävention individueller kardiovaskulärer Erkrankungen – einschließlich Herzinsuffizienz, koronare Herzkrankheit, Angina Pectoris und Herzinfarkt – effektiver ist als ASS allein.2

ASS: Acetylsalicylsäure; TIA: Transitorische ischämische Attacke
SP/25/099 PSRC  
Fachinformation | Referenzen

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Cholesterinsenker wirken nicht antidepressiv

Cholesterinsenker wirken nicht antidepressiv

Ergebnisse kleinerer Studien weisen darauf hin, dass Statine antidepressiv wirken könnten. Berliner Forschende konnten diesen Effekt in einer aktuellen Studie nicht verifizieren. Sie empfehlen die Cholesterinsenker daher nicht zu Behandlung von Depressionen.

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NAKO Gesundheitsstudie: MRT-Daten deuten auf Zusammenhang zwischen Straßenlärm und Körperfettverteilung hin

Offenbar kann eine dauerhafte Belastung durch Verkehrslärm bei den Betroffenen mit einem höheren Anteil an Fettgewebe im Körper verbunden sein, wie eine Analyse im Rahmen der NAKO Gesundheitsstudie ergeben hat. Dadurch könnte auch das Risiko für assoziierte Erkrankungen steigen.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Allelspezifische elektrische Genotypisierung zur Diagnose der Transthyretin-Amyloidose.
Commun Eng 2025;4(1):47.

Der Zusammenhang zwischen dem Ausgangswert des hochsensitiven C-reaktiven Proteins und dem Auftreten kardiovaskulärer Ereignisse sowie der Gesamtmortalität über einen Zeitraum von 20 Jahren.
EBioMedicine 2025:117:105786.

P2Y12-Hemmer oder Aspirin nach perkutaner Koronarintervention: Metaanalyse individueller Patientendaten aus randomisierten klinischen Studien.
BMJ 2025;389:e082561.

 
 
 
Abwertung der Hybrid-DRGs: BDA, BDC und BDI sehen Ambulantisierung gefährdet

Abwertung der Hybrid-DRGs: BDA, BDC und BDI sehen Ambulantisierung gefährdet

Ärztinnen und Ärzte aus der Anästhesiologie, Chirurgie und Inneren Medizin haben sich auf dem 129. Deutschen Ärztetag in Leipzig mit einem gemeinsamen Antrag gegen die schrittweise Abwertung der Hybrid-DRGs auf Niveau des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) ausgesprochen und vor den Folgen für die Ambulantisierung gewarnt.

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PANORAMA:

Durch die Klimakrise wird es in Deutschland immer heißer. Gerade für Sporttreibende kann das im Sommer zur Gefahr werden. Das Gesundheitsministerium rät zur Vorbereitung – aber auch zum Verzicht.
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Wiederbelebungsunterricht an weiterführenden Schulen? Die Delegierten des 129. Deutschen Ärztetages sprachen sich klar dafür aus. Nun fordert die DGAI von den Kultusministerien der Länder die schnelle Umsetzung in der Praxis.

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TERMINE:

Hamburg Beats: The Hamburg Arrhythmia Summit
14. Juni 2025
Hamburg

Hamburger Herzkreislauftag
21. Juni 2025
Hamburg

Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Leitende Kardiologische Krankenhausärzte (ALKK) 2025
20.–21. Juni 2025
Lübeck

2. Kardiovaskuläres Symposium Bochum
27.–29. Juni 2025
Bochum

 
 

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