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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kardiologie,
die Transkatheter-Mitraklappenreparatur (M-TEER) mit dem MitraClip wird angewendet bei Patienten mit Herzinsuffizienz und einer funktionellen oder sekundären Mitralklappeninsuffizienz, die nicht am offenen Herzen operiert werden können oder sollten. Doch ist das Verfahren tatsächlich besser als die optimale medikamentöse Therapie? Die beiden Studien COAPT und MITRA-FR lieferten dazu widersprüchliche Ergebnisse. Die auf dem ESC 2024 vorgestellte Studie RESHAPE-HF2 deutet an: Ja – zumindest in puncto Reduktion von Herzinsuffizienz-Ereignissen und Verbesserung der Lebensqualität.
Außerdem im Newsletter dieser Woche: Die Befürchtung, eine Senkung des Lipoprotein(a)-Wertes könnte das Diabetesrisiko der Patienten erhöhen, scheint unbegründet. Endometriose sollte wohl als neuer kardiovaskulärer Risikofaktor betrachtet werden. Durch die Behandlung der Schlafapnoe in der Frühphase nach Herzinfarkt lässt sich offenbar Herzmuskelgewebe retten. Und: Womöglich profitieren gefäßerkrankte Patienten mit Device-detektiertem subklinischen Vorhofflimmern von einer oralen Antikoagulation.
Viel Freude bei der Lektüre und eine gute Restwoche wünscht Ihnen,
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