Ausgabe 11/2025

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Mittwoch, 12. März 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kardiologie,

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind keineswegs geschlechtsneutral – doch welche Faktoren verstärken diese Unterschiede, und wie können Prävention und Therapie gezielt angepasst werden? Zwei aktuelle Studien liefern hierzu spannende neue Erkenntnisse.

Eine aktuelle Auswertung der NAKO-Gesundheitsstudie zeigt, dass Frauen mit niedrigem sozioökonomischem Status ein höheres kardiovaskuläres Risiko tragen als Männer mit ähnlichem Hintergrund. Diese Ergebnisse verdeutlichen die Dringlichkeit geschlechtsspezifischer Präventionsmaßnahmen.

Gleichzeitig belegt eine neue Studie des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften, dass der Menstruationszyklus nicht nur Stress und Stimmung beeinflusst, sondern auch eine wichtige Rolle für die langfristige Herzgesundheit spielt. Die Herzfrequenz von Frauen schwankt mit ihrem Hormonhaushalt – ein Aspekt, der bislang oft übersehen wurde, aber entscheidend für Diagnostik und Therapie von zum Beispiel Herzrhythmusstörungen sein könnte.

Lesen Sie die Details zu den beiden Studien und weiteren spannenden Meldungen aus der Kardiologie im heutigen Newsletter. Eine erkenntnisreiche Lektüre und eine gute Restwoche wünscht Ihnen,




   Ihre
   Dr. Aileen Hochhäuser

 

 
 
Soziale Ungleichheit fördert kardiovaskuläres Risiko – besonders bei Frauen

Soziale Ungleichheit fördert kardiovaskuläres Risiko – besonders bei Frauen

Eine Studie unter Federführung des Max Delbrück Center hat ergeben, dass ein niedriger Bildungsstand und ein geringes Einkommen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen stärker erhöhen als bei Männern. Die Studie unterstreicht die Bedeutung geschlechtsspezifischer Präventionsstrategien.

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VHF-Verdacht bei fittem Rentner: Wie hätten Sie entschieden?

Häufig gesehen im Behandlungsalltag: Ein rüstiger Rentner mit Hypertonie mit der Zufallsdiagnose asymptomatisches Vorhofflimmern (VHF). Verfolgen Sie den Weg des fiktiven Patienten Ulrich von der Diagnose und Abklärung von Komorbiditäten über die passende Schlaganfallprophylaxe bis hin zur Rhythmuskontrolle und erfahren mehr über das direkte orale Antikoagulans (DOAC) Edoxaban.

Abnormal Echocardiograph Report with a Red Stethoscope
 
 
 

Wie der Menstruationszyklus die Gesundheit von Herz und Gehirn beeinflusst

Forscher des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben untersucht, wie der Menstruationszyklus Stress, Stimmung und die langfristige kardiovaskuläre und neurologische Gesundheit beeinflussen könnte.

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Zu Unrecht als herzgesund eingestuft?
JA, wenn INOCA vorliegt

Angina-pectoris-Beschwerden bei unauffälliger Koronarangiografie? Bei rund 50 % der Fall: Hier liegt eine ANOCA/INOCA vor, verursacht durch mikrovaskuläre Dysfunktionen oder Koronararterienspasmen – und das bleibt häufig unerkannt. Was das ESC-Update mit neuem Fokus auf INOCA/ANOCA für die kardiologische Praxis vorsieht und welchen Stellenwert antianginöse Therapien wie Pentalong® einnehmen?

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Angeborene Herzfehler genauer erkennen

Angeborene Herzfehler genauer erkennen

In der 20. bis 22. Schwangerschaftswoche wird bei vielen Schwangeren eine fetale Echokardiografie durchgeführt. Damit können Kinderkardiologen bislang etwa 30 Prozent der angeborenen Herzfehler diagnostizieren und das kardiovaskuläre Risiko abschätzen. Der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) soll dies deutlich verbessern.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Geschlechtsunterschiede bei peripheren Gefäßkrankheiten: Ein wissenschaftliches Statement der American Heart Association.
Circulation 11.03.2025

Pharmakologische oder genetische Hemmung von LTCC fördert die Proliferation von Kardiomyozyten durch Hemmung der Calcineurin-Aktivität.
NPJ Regen Med 2025;10(1):1.

Primärprävention von Herzinfarkten und Schlaganfällen: Suche nach einem Konsens in Bezug auf den Polypillen-Ansatz.
BMJ 2025;388:r208

 
 

Adipositastherapie im Wandel: Ersetzen Abnehmspritzen die Chirurgie?

Die medikamentöse Therapie ist ein wichtiger Fortschritt, der die Adipositaschirurgie sinnvoll ergänzt, betont die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie in einer aktuellen Pressemitteilung.

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Gesundheit in Deutschland: Hohe Ausgaben, schwache Ergebnisse – eine aktuelle Analyse zeigt auf, woran es hakt

Gesundheit in Deutschland: Hohe Ausgaben, schwache Ergebnisse – eine aktuelle Analyse zeigt auf, woran es hakt

Deutschland investiert Milliarden in sein Gesundheitswesen – doch die Ergebnisse bleiben hinter denen vieler europäischer Nachbarn zurück. Warum ist das so? Eine aktuelle Analyse der Gesundheitspolitik beleuchtet systematische Schwächen und macht Reformvorschläge.

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PANORAMA:

Für sein weltweites gesundheitspolitisches Engagement im Bereich der Wiederbelebung erhielt Prof. Bernd Böttiger von der Aristoteles-Universität Thessaloniki die Ehrendoktorwürde.
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Sollten sich gegenwärtige Trends fortsetzen, könnten einer Analyse zufolge in 25 Jahren rund ein Drittel der Kinder und jungen Erwachsenen weltweit übergewichtig oder fettleibig sein.
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Das BG Universitätsklinikum Bergmannsheil erhielt kürzlich die Zertifizierung als Cardiac Arrest Center.
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TERMINE:

ESC Preventive Cardiology 2025
3.–5. April 2025
Mailand, Italien

91. DGK-Jahrestagung
23.–26. April 2025
Mannheim

Deutscher Echokardiographie-Kongress 2025
22.-25. Mai 2025
Leipzig

 
 

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