|
Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kardiologie,
eine aktuelle Analyse ermittelte, dass über einen Zeitraum von rund drei Jahren nach einer COVID-19-Erkrankung – unabhängig vom Krankheitsverlauf – ein etwa doppelt so hohes Risiko besteht, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden oder zu versterben. Das Risiko für ein schwerwiegendes kardiales Ereignis (MACE) war im Beobachtungszeitraum jedoch deutlich höher bei Patienten, die wegen COVID-19 in ein Krankenhaus eingeliefert wurden, und ein stärkerer Prädiktor als eine Vorgeschichte von Herzerkrankungen. Welchen Einfluss die Blutgruppe auf das kardiale Risiko nach COVID-19 hat, erfahren Sie im entsprechenden Beitrag.
Lesen Sie außerdem im Newsletter dieser Woche: intermittierende Fasten kann sich womöglich positiv auf die kardiometabolische Gesundheit von Menschen mit metabolischem Syndrom auswirken, eine intermittierende Hypoxie im Rahmen einer Obstruktiven Schlafapnoe scheint die Entstehung von Bauchaortenaneurysmen zu begünstigen und ein internationaler Ringversuch hilft dabei, Referenzwerte für spezielle Plasmalipide zu etablieren, die auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine Rolle spielen.
Eine informative Lektüre und eine gute Restwoche wünscht,
|