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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kardiologie,
bei einer Herzinsuffizienz kommt es in Folge von chronischer Belastung oder einer Schädigung der Herzmuskulatur zum kardialen Remodeling, das von strukturellen und funktionellen Veränderungen des Herzens geprägt ist. Der Fokus moderner Therapien liegt darauf, den Umbau zu verlangsamen oder gar rückgängig zu machen, um die Prognose und Lebensqualität der Patienten zu verbessern. US-Wissenschaftlern ist die Umkehrung bestehender Herzschäden nun in einem Modell herzinsuffizienter Schweine gelungen. Auf welche moderne Behandlungsform sie dabei zurückgriffen und welche Schritte sie als nächstes planen, erfahren Sie in der heutigen Top-Meldung.
In der randomisierten klinischen Studie ACCESS-TAVI kam es bei mehr als der Hälfte (54%) der Patienten nach einer transkutanen Implantation einer Aortenklappe (TAVI) zu gefäßbedingten Komplikationen im Bereich des Zugangsweges – zumindest, wenn dieser am Ende der Prozedur mit zwei nahtbasierten Systemen verschlossen wurde. Deutlich seltener (bei nur 27% der Patienten) traten Gefäßkomplikationen auf, wenn stattdessen auf ein kombiniertes Verfahren aus nahtbasiertem und zusätzlichem Plug-basiertem Verschluss-System zurückgegriffen wurde. „Diese Ergebnisse könnten den Standard für den Gefäßverschluss nach TAVI-Prozeduren revolutionieren“, betont Studienleiter PD Dr. Tobias Rheude.
Zum Jahresabschluss möchte ich mich bei Ihnen als treue Leserinnen und Leser dieses Newsletters bedanken. Ich freue mich darauf, Sie auch im nächsten Jahr wieder mit relevanten Neuigkeiten aus der Themenwelt der Kardiologie zu versorgen. Nach einer kurzen Weihnachtspause finden sie den nächsten Newsletter am 8. Januar in ihrem E-Mail-Postfach.
Ich wünsche Ihnen besinnliche Festtage sowie einen guten Start in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2025.
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