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Liebe Leserinnen und Leser,
ein wichtiger Marker in der Alzheimer-Diagnostik ist phosphoryliertes Tau (p-Tau). Neue Daten deuten jedoch darauf hin, dass erhöhte p-Tau-Spiegel auch bei Personen mit systemischen Amyloidosen wie der Transthyretin-Amyloidose oder der Immunglobulin-Leichtketten-Amyloidose auftreten können, die sich häufig auch kardial manifestieren. Für die Praxis bedeutet das: Die Spezifität von p-Tau als Alzheimer-Biomarker könnte geringer sein als bislang angenommen – mit potenziellen Konsequenzen für die Interpretation von Befunden, auch bei kardiologisch betreuten Patientinnen und Patienten. Gleichzeitig eröffnen sich neue Perspektiven: p-Tau könnte künftig auch als früher Hinweis auf systemische Amyloidosen dienen.
Das Einkammerherz zählt zu den seltenen, aber komplexen angeborenen Herzfehlern. Während betroffene Kinder noch vor wenigen Jahrzehnten kaum Überlebenschancen hatten, ermöglichen moderne chirurgische Konzepte – etwa im Rahmen der Fontan-Zirkulation – heute ein Heranwachsen bis ins Jugend- und Erwachsenenalter. Doch wie gut ist die Prognose und die Lebensqualität der Betroffenen heutzutage? Und wie können sie noch besser unterstützt werden? Diesen Fragen ging eine US-amerikanische Langzeitstudie mit 549 inkludierten Patientinnen und Patienten nach.
Eine traurige Erkenntnis daraus: Auch heute noch geht die Geburt mit einem Einkammerherz mit massiven gesundheitlichen Einschränkungen der Kinder einher. Nur zwölf Prozent der Studienteilnehmer erreichten das Jugendalter ohne nennenswerte Komplikationen. Die Ergebnisse unterstreichen den weiterhin hohen medizinischen Bedarf und werfen die Frage auf, wie sich Versorgung, Nachsorge und Lebensqualität dieser Patientengruppe künftig verbessern lassen. Welche Ansatzpunkte die Studienautorinnen und -autoren sehen, lesen Sie im entsprechenden Beitrag.
Eine informative Lektüre und eine gute Restwoche wünscht Ihnen,
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