Ausgabe 34/2024

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Mittwoch, 21. August 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kardiologie,

Menschen mit Typ-2-Diabetes sind besonders anfällig für die Entwicklung einer Herzinsuffizienz, wobei etwa doppelt so viele Frauen von der Kombination betroffen sind wie Männer. Klassischerweise werden Diabetes-Patienten auf eine Herzinsuffizienz untersucht, wenn sie klinische Anzeichen für die Erkrankung aufweisen – etwa Leistungseinschränkungen. Doch dieses Vorgehen wird einer neuen Studie zufolge den speziellen Bedürfnissen von weiblichen und männlichen Typ-2-Diabetes-Patienten nicht gerecht. Denn: Offenbar haben Frauen – im Gegensatz zu männlichen Erkrankten – oft lange Zeit keine Beschwerden oder geben diese nicht an, obwohl sie bereits an einer manifesten Herzinsuffizienz leiden. Im entsprechenden Beitrag lesen Sie, welches Screening-Tool sich bei Diabetes-Patientinnen womöglich besser zur Herzinsuffizienz-Diagnose eignet als klinische Symptome.

Ebenfalls an verbesserten Diagnosemöglichkeiten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen arbeiten Forschende der TU Graz. Ihr Ansatz basiert auf einem Machine-Learning-Modell, das die Daten einfacher elektrischer, optischer oder Bioimpedanzsignale – beispielsweise von einem EKG, PPG oder einer Smartwatch – auswertet, einen digitalen Zwilling des Patienten erstellt und potenzielle Erkrankungen aus den Signalen herausliest.

Weitere spannende Meldungen aus der Kardiologie finden Sie im Newsletter dieser Woche und auf unserer Website. Ich wünsche Ihnen eine erkenntnisreiche Lektüre.




   Ihre
   Dr. Aileen Hochhäuser

 

 
 
Herzinsuffizienz bei Typ-2-Diabetes: Bisherige Diagnosemethoden bei Frauen unzuverlässig

Herzinsuffizienz bei Typ-2-Diabetes: Bisherige Diagnosemethoden bei Frauen unzuverlässig

In einer neuen Studie der MedUni Wien, Österreich, wurden die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Diagnostik von Herzinsuffizienz bei Patienten mit Typ-2-Diabetes untersucht. Im Rahmen der Studie analysierte das wissenschaftliche Team um die Gendermedizinerin Alexandra Kautzky-Willer von der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel (Universitätsklinik für Innere Medizin III) in Zusammenarbeit…

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Vertiefen Sie Ihr Verständnis über PAH

Wenn diese Pulmonalarterien reden könnten, würden sie Ihnen sagen, dass die pulmonal arterielle Hypertonie (PAH) eine komplexe und fortschreitende Erkrankung ist. Vertiefen Sie Ihr Verständnis für die Pathophysiologie der PAH sowie zum Krankheitsverlauf und lernen Sie mehr über die pathophysiologischen Veränderungen der PAH und deren Auswirkungen auf Herz und Lunge.

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Machine Learning erkennt Herz-Kreislauf-Erkrankungen frühzeitig

Wie lassen sich Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems entdecken, bevor Symptome auftreten? Forschende der TU Graz haben einen Weg gefunden, ihnen frühzeitig auf die Schliche zu kommen.

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Genetisch bedingte Stoffwechselstörung als Grundlage für Vorhofflimmern identifiziert

Genetisch bedingte Stoffwechselstörung als Grundlage für Vorhofflimmern identifiziert

Menschliches Vorhofflimmern ist mit angeborenen Veränderungen in der Nähe des Gens PITX2 verbunden – Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben nun einen dahinterstehenden molekularen Mechanismus nachvollzogen.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Klinische Ergebnisse der Mitralklappenchirurgie bei atrialer funktioneller Mitralinsuffizienz im REVEAL-AFMR-Register. JAMA Netw Open 2024;7(8):e2428032.

Psychosoziale Stressfaktoren am Arbeitsplatz und das Auftreten von Vorhofflimmern: Eine prospektive 18-Jahres-Studie. J Am Heart Assoc 2024 Aug 14:e032414.

Risikofaktoren für erhöhten linksventrikulären Füllungsdruck durch kardiovaskuläre Magnetresonanz: Prognostische Erkenntnisse. ESC Heart Fail 12.08.2024

 
 

Internisten: Herzgesundheit beginnt im Kindesalter

Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) fordert mehr gesellschaftliche und politische Anstrengungen, um die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu vermeiden. Ihrer Ansicht nach muss die Prävention bereits im Kindesalter beginnen.

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Todesfall-Statistik 2023: Weniger Herzinfarkte und Krebs, dafür mehr Grippe als im Vorjahr

Todesfall-Statistik 2023: Weniger Herzinfarkte und Krebs, dafür mehr Grippe als im Vorjahr

Die Zahl der Todesfälle sinkt erstmals seit Jahren, weniger sterben an einem Herzinfarkt. Bemerkbar macht sich in der Statistik der Rückgang der Corona-Pandemie – auch durch mehr Grippetote.

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PANORAMA:

Seit dem 1. August ist Prof. Lenard Conradi neuer Leiter der Klinik für Herzchirurgie im Herzzentrum der Uniklinik Köln.
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Gabriele Schiattarella erforscht am Max Delbrück Center und am Deutschen Herzzentrum der Charité (DHZC) die Mechanismen der Herzmuskelschwäche. Die International Society for Heart Research kürte ihn nun zum „Outstandig Investigator“.
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In einem neuen Positionspapier macht die Deutsche Gesellschaft für Ernährung deutlich, dass auch der Konsum kleiner Mengen Alkohol nicht risikofrei ist, daher sollten Menschen keinen oder möglichst wenig Alkohol trinken.
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TERMINE:

European Society of Cardiology Congress
30. August – 2. September 2024
London/Großbritannien

Echo-Interaktiv: Live aus Köln
5. September 2024
Köln

Jubiläumssymposium der Deutschen Hochdruckliga
13.–14. September 2024
Heidelberg/online

Betriebswirtschaftliche Praxisführung
13. September 2024
Köln

 
 

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