Ausgabe 40/2024

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Freitag, 04. Oktober 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kinder- und Jugendmedizin,

klinische Studien, in denen neue Medikamente und medizinische Verfahren für Kinder geprüft werden, unterliegen in Deutschland besonders hohen bürokratischen Hürden. Was ursprünglich als Schutz einer besonders vulnerablen Gruppe gedacht war, erweist sich in der Praxis als großer Nachteil für Kinder und Jugendliche mit schweren Erkrankungen. Denn bis alle Anträge gestellt, alle Verträge geschlossen und alle Ethikkommissionen gehört sind, vergehen mitunter Jahre. Zeit, die Kinder und Jugendliche mit Krebs beispielsweise nicht haben.

Eine deutliche Verbesserung dieser Situation versprechen sich Experten von dem jüngst im Bundesrat beschlossenen Medizinforschungsgesetz. Damit sollen die Genehmigungsprozesse beispielsweise dadurch beschleunigt werden, dass nur noch eine spezialisierte Ethikkommission ihr Votum abgeben muss. Allerdings bemängeln Forschende des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ), dass Themen wie Künstliche Intelligenz oder Datenschutz in dem Gesetz bislang nur unzureichend berücksichtigt werden – die nächsten Baustellen sind also vorprogrammiert.

Die detaillierte Einschätzung der Experten zum neuen Medizinforschungsgesetz sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.

Eine aufschlussreiche Lektüre und ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Neues Medizinforschungsgesetz erleichtert krebskranken Kindern Zugang zu neuen Therapieverfahren

Neues Medizinforschungsgesetz erleichtert krebskranken Kindern Zugang zu neuen Therapieverfahren

Am 27. September hat der Bundesrat das neue Medizinforschungsgesetz verabschiedet. Experten des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ) schätzen die Konsequenzen für krebskranke Kinder insgesamt positiv ein.

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Advertorial

Quiztime! Testen Sie Ihr Impfwissen

Wissen Sie, welche Maßnahmen die STIKO empfiehlt, um das Impferlebnis bei Kindern & Jugendlichen erträglicher zu machen? Zu diesen und weiteren Themen rund ums Thema Impfen haben wir ein spannendes Quiz zusammengestellt. Testen Sie jetzt Ihr Wissen!

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Überlebensraten von Extremfrühchen steigen

Die Überlebenschancen besonders frühgeborener Babys steigen, doch manche kämpfen später mit schweren Komplikationen. Zu diesem Ergebnis kommt eine US-Studie, die im Fachjournal „Pediatrics“ erschienen ist.

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Risiko angeborener Herzfehler steigt durch assistierte Reproduktion

Risiko angeborener Herzfehler steigt durch assistierte Reproduktion

Neugeborene, die mit assistierten Reproduktionstechniken gezeugt wurden, zeigen im Vergleich zu der Gruppe natürlich gezeugter Neugeborener eine erhöhte Rate angeborener Herzfehler. Das geht aus einer in groß angelegte Studie in Skandinavien hervor, die im Fachblatt „European Heart Journal“ erschienen ist.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Merkmale von Kindern mit invasiver Pneumokokken-Erkrankung, die nach dem 1+1- im Vergleich zum 2+1-PCV13-Impfplan für Säuglinge in England immunisiert wurden: Eine prospektive nationale Überwachungsstudie.
The Lancet Child & Adolescent Health, 24. September 2024

Raten des Plötzlichen Kindstods vor und während der COVID-19-Pandemie.
JAMA Netw Open 2024;7(9):e2435722.

Keine wesentlichen neurokognitiven Auswirkungen von COVID-19 über Alter und Schweregrad der Erkrankung hinweg: Eine multizentrische Biomarker-Studie an SARS-CoV-2-positiven und -negativen erwachsenen und pädiatrischen Patienten mit akuten Atemwegsinfektionen.
Infection, 1. Oktober 2024

Glucocorticoid-Behandlung und Nebennierensuppression bei Kindern: Aktueller Stand und offene Fragen.
J Endocrinol Invest, 1. Oktober 2024

 
 

Pädiatrische MS: Frühe Therapie kann langfristige Schäden verhindern

Bei pädiatrischer Multipler Sklerose werden Immuntherapeutika wie monoklonale Antikörper mangels Daten meist sehr verzögert eingesetzt. Darauf deuten Studienergebnisse hin, die auf dem diesjährigen ECTRIMS-Kongress in Kopenhagen, Dänemark, vorgestellt wurden.

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Forschende von MHH und NCI entdecken Ursache von Rhabdomyosarkomen

Forschende von MHH und NCI entdecken Ursache von Rhabdomyosarkomen

Die bisher erste Studie zur Untersuchung des Krebsrisikos bei Mosaik-RASopathien aufgrund krankheitsauslösender Varianten in den Genen HRAS oder KRAS zeigt, wie wichtig eine engmaschige Krebsfrüherkennung ist.

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KURZMELDUNGEN:

Nach gravierenden Problemen im vergangenen Jahr erwartet Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach in diesem Winter weniger Lieferengpässe bei wichtigen Medikamenten für Kinder.
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Die Zahl der Lebensmittel, die Cannabinoide enthalten, hat im Jahr 2023 deutlich zugenommen. Das geht aus Meldungen über das Europäische Schnellwarnsystem RASFF hervor. Besonders oft finden sich die Substanzen in Süßwaren, die auch Kinder und Jugendliche ansprechen können.
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TERMINE:

10th Congress of the European Academy of Paediatric Societies
17. – 20. Oktober 2024
Wien, Österreich

14. Lübecker Allergiesymposium
9. November 2024
Lübeck

State of the Art 2024: Intelligenzminderung
14. – 15. November 2024
Bonn

 
 

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