Ausgabe 06/2025

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Freitag, 07. Februar 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kinder- und Jugendmedizin,

die Appendizitis ist eine der häufigsten chirurgischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Seit mehr als 100 Jahren gilt die operative Entfernung des Blinddarmfortsatzes als Standardtherapie. In den letzten Jahren wird jedoch zunehmend diskutiert, ob eine Behandlung mit Antibiotika nicht eine schonendere Alternative sein könnte. Eine aktuelle Studie in „The Lancet“ zeigt nun, dass Kinder, deren unkomplizierte Appendizitis medikamentös behandelt wurde, schneller wieder in den Alltag zurückkehren konnten und weniger Schmerzmittel benötigten. Allerdings musste sich ein gutes Drittel dieser Patienten innerhalb eines Jahres doch noch dem chirurgischen Eingriff unterziehen und war damit doppelt belastet. Die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie sieht darin eindeutige Belege dafür, dass die Antibiotikatherapie der Blinddarmoperation unterlegen ist.

Die ausführlichen Studienergebnisse sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.

Eine aufschlussreiche Lektüre und ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Pädiatrische Appendizitis: Eine Operation ist langfristig die bessere Lösung

Pädiatrische Appendizitis: Eine Operation ist langfristig die bessere Lösung

Eine in „The Lancet“ veröffentlichte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass bei Kindern mit unkomplizierter Blinddarmentzündung die operative Entfernung des entzündeten Blinddarms der alleinigen Gabe von Antibiotika vorzuziehen ist. Denn ein Drittel der nur mit Antibiotika behandelten Kinder musste innerhalb eines Jahres trotzdem operiert werden.

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Advertorial

Masern & Kanarienvögel als Warnsignale?

Wissen Sie, was Masern und Kanarienvögel miteinander zu tun haben? Oder welchen Einfluss Masern-Infektionen auf das Auftreten von Folgeinfektionen haben? Ist es möglich, das relative Risiko für nachfolgende Infektionskrankheiten bei Kindern abzuschätzen? Wir haben hier die Antworten für Sie.

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Wie gefährlich ist Nanoplastik für Babys im Mutterleib?

Allergien und Asthma sind weitverbreitete Leiden, die bereits während der frühkindlichen Entwicklung im Mutterleib entstehen könnten. Eine Belastung des Kindes mit Schadstoffen aus der Umwelt ist eine mögliche Ursache, der ein Team um Empa-Forscherin Tina Bürki nachgeht. Im Visier: Nanoplastik-Partikel, die zur Entwicklung eines überempfindlichen Immunsystems beim Kind führen könnten.

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Retinoblastom: Pathogene Varianten deuten auf eine mögliche Funktionsgewinn-Mutation hin

Retinoblastom: Pathogene Varianten deuten auf eine mögliche Funktionsgewinn-Mutation hin

Mexikanische Forscher haben herausgefunden, dass die Genmutation pR552* zum Wachstum eines Retinoblastoms beitragen könnte.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Niedriges Geburtsgewicht und chronische Nierenkrankheit mit Fortschreiten zum Nierenversagen bei Kindern.
Nephrol Dial Transplant, 27.01.2025.

Nahrungsmittelallergie und psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen – die Rolle des gemeinsamen familiären Umfelds.
Clin Exp Allergy, 15.01.2025

Altersabhängige Veränderungen der Gehirnstruktur bei pädiatrischer chronischer Nierenkrankheit.
JAMA Netw Open 2025;8(2):e2457601.

Pharmakologisches Management akuter Schmerzen bei Kindern: Systematischer Review und Netzwerk-Meta-Analyse.
JAMA Pediatrics, 03.02.2025

 
 

Luftverschmutzung vor der Schwangerschaft begünstigt höheren Body-Mass-Index bei Kindern

Forscher der Keck School of Medicine of USC, USA, fanden heraus, dass eine stärkere Belastung durch Luftverschmutzung in den drei Monaten vor der Empfängnis mit einem höheren Risiko für Fettleibigkeit bei Kindern verbunden ist.

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GVSG: Kinderärzte kritisieren fehlende Weiterbildungsförderung

GVSG: Kinderärzte kritisieren fehlende Weiterbildungsförderung

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ) begrüßt die Verabschiedung des Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsversorgung (GVSG) durch den Bundestag, vermisst darin aber Regelungen zur Weiterbildungsförderung der Pädiatrie sowie zur Bagatellgrenze bei Wirtschaftlichkeitsprüfungen.

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KURZMELDUNGEN:

Immer mehr junge Menschen in Deutschland missbrauchen starke Schmerzmittel wie Tilidin oder Oxycodon. In manchen Substitutionspraxen und Suchtkliniken beträgt der Anteil junger Personen zwischen 15 und 20 Prozent, wie das Münchner Institut für Therapieforschung berichtet.
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Regelmäßige Hausbesuche durch Hebammen in den ersten Lebenswochen fördern die langfristige Gesundheit der Kinder und das Wohlbefinden der Mütter. Das zeigt eine aktuelle Studie in „JAMA Pediatrics“.
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TERMINE:

7th International Conference on Pediatric Liver Disease
20. – 21. Februar 2025
Hamburg

7. Essener Neuromuskuläres Symposium
22. Februar 2025
Essen

38th Annual Conference and Seminar of the Society for Inborn Errors of Metabolism
4. – 7. März 2025
Kassel

Paediatric Research Symposium
8. März 2025
Leipzig

 
 

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