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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kinder- und Jugendmedizin,
seit September sind die Supermarktregale wieder voll mit Weihnachtsgebäck, Schoko-Nikoläusen und anderen Leckereien. Eine große Versuchung für Groß und Klein! Doch es gab in der jüngeren Geschichte auch Zeiten, in denen Süßes rar war, beispielsweise die Phase der Zuckerrationierung in Großbritannien nach dem Zweiten Weltkrieg. Drei Ökonomen aus den USA und Kanada haben nun Gesundheitsdaten der UK Biobank von mehr als 60.000 Erwachsenen analysiert, die wenige Jahre vor bis wenige Jahre nach dem Ende der Rationierung gezeugt wurden. Dabei zeigte sich, dass der deutlich reduzierte Zuckerkonsum während der Rationierung das langfristige Diabetesrisiko der während dieser Zeit gezeugten Personen um etwa 35 und das Bluthochdruckrisiko um etwa 20 Prozent senkte. Entscheidend für das spätere Erkrankungsrisiko waren die ersten 1000 Tage, also die Phase von der Zeugung bis zum zweiten Geburtstag. Ein Ergebnis, das die Bestrebungen der Deutschen Allianz für Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) und des Bundeslandwirtschaftsministers unterstützt, den Zuckergehalt in Lebensmittelrezepturen und Getränken zu senken und Werbung für ungesunde Lebensmittel einzuschränken.
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Eine aufschlussreiche Lektüre und ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen
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