Ausgabe 15/2025

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Freitag, 11. April 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kinder- und Jugendmedizin,

ein Sturz vom Sofa, ein Zusammenprall mit einem Spieler der gegnerischen Mannschaft, ein Unfall mit dem Fahrrad – Experten gehen davon aus, dass jährlich rund 200.000 Kinder und Jugendliche ein leichtes Schädel-Hirntrauma erleiden, die meisten davon eine Gehirnerschütterung. Da viele Betroffene keinen Arzt aufsuchen, könnte die Dunkelziffer noch höher sein. Dies ist umso bedenklicher, als eine aktuelle Studie aus Kanada nun zeigt, dass die Folgen einer Gehirnerschütterung in der Bildgebung noch zu erkennen sind, wenn die Patienten längst beschwerdefrei sind – und im Fall der Studie, die junge Sportler untersuchte, wieder auf dem Spielfeld stehen. So fanden die Forschenden bei vermeintlich Genesenen einen immer noch verringerten Blutfluss im fronto-insulären Kortex, einem Teil des Gehirns, der Denken und Gedächtnis, Emotionen und Sozialverhalten steuert. Angesichts dieser Befunde werfen die Autoren die Frage auf, welche Folgen wiederholte Gehirnerschütterungen haben und inwieweit sich diese Auswirkungen im Laufe der Zeit akkumulieren.

Eine aufschlussreiche Lektüre und ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Bleiben Hirnveränderungen nach der Genesung von einer Gehirnerschütterung bestehen?

Bleiben Hirnveränderungen nach der Genesung von einer Gehirnerschütterung bestehen?

Nach einer Gehirnerschütterung können Veränderungen des Gehirns bis zu einem Jahr nach der Genesung in der Bildgebung sichtbar bleiben. Dies geht aus einer Studie in „Neurology“ hervor.

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RSV & Pneumokokken bei Kindern

RSV und Pneumokokken sind die häufigsten Auslöser für Atemwegserkrankungen im Kindesalter. Nun gibt es Hinweise darauf, dass sich die beiden Erreger in Erkrankungen von Kleinkindern gegenseitig beeinflussen. Was bedeutet das? Antworten und genauere Einblicke erhalten Sie im Beitrag.

Fachinformation

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Ein angeborener Herzfehler geht mit erhöhtem Krebsrisiko einher – beim Kind und bei der Mutter

Mit einem Herzfehler geboren zu werden, kann mit einem erhöhten Krebsrisiko einhergehen – für Babys und ihre Mütter. Dies geht aus neuen Forschungsergebnissen hervor, die in „Circulation“ veröffentlicht wurden.

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Das Fläschchen zum Einschlafen verursacht Karies und Übergewicht

Das Fläschchen zum Einschlafen verursacht Karies und Übergewicht

Die Praxis vieler Eltern, ihren Kleinkindern mit einem Fläschchen das Einschlafen zu erleichtern, führt neuesten Forschungsergebnissen zufolge zu Zahnkaries und Übergewicht in der frühen Kindheit.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Langzeitwirksamkeit und -Sicherheit von auf Sofosbuvir basierenden Therapieregimen mit direkt wirkenden antiviralen Medikamenten bei pädiatrischen Patienten mit Hepatitis-C-Virus-Infektion. Studie anhand eines internationalen Registers.
Wie definiert man eine normale Stuhlhäufigkeit bei Kindern vom Neugeborenen- bis ins Jugendalter? Eine bayessche Metaanalyse.
Verläufe depressiver Symptome unter Jugendlichen in London (Großbritannien) und Tokio (Japan). Longitudinale Cross-Kohorten-Studie.
 
 

Pädiatrische Hirntumore nach der Immunreaktion zu klassifizieren, kann die Behandlung verbessern

Forscher der University of Pittsburgh School of Medicine und des UPMC Children’s Hospital of Pittsburgh, beide USA, haben eine neue Methode zur Klassifizierung von Hirntumoren bei Kindern entwickelt, die den Weg für eine verbesserte Diagnostik und Behandlung ebnen könnte.

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Risikofaktoren für Adipositas sind seit Jahrzehnten dieselben

Risikofaktoren für Adipositas sind seit Jahrzehnten dieselben

Kinder von Müttern, die geraucht haben oder fettleibig waren, haben ein höheres Risiko, fettleibige Erwachsene zu werden. Das zeigt eine britische Studie, die untersucht hatte, ob und wie gesellschaftliche und frühkindliche Faktoren das Risiko für Fettleibigkeit beeinflussen.

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KURZMELDUNGEN:

Klinikpersonal erlebt immer wieder Gewalt im Berufsalltag – Experten sehen ein strukturelles Problem und verweisen auf eine zusätzliche Dunkelziffer. Aus welchen Situationen entwickelt sich die Aggression? Und was können Kliniken dagegen tun?
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Ein Forschungsteam des Fraunhofer-Institutes für Sichere Informationstechnologie SIT hat die IT-Sicherheit von Krankenhausinformationssystemen (KIS) untersucht und verschiedene Schwachstellen gefunden.
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TERMINE:

25. - 27. April 2025
Budapest, Ungarn
4. - 6. Mai 2025
Wien, Österreich
9. - 10. Mai 2025
Weimar
 
 

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