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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kinder- und Jugendmedizin,
Gehirnhaut- oder Gehirnentzündungen sind schwere Erkrankungen, die tödlich verlaufen können. Umso wichtiger ist eine frühe und zielgerichtete Therapie. Dafür muss aber bekannt sein, ob und welcher Erreger hinter der Entzündung steckt. Mit bisherigen Nachweismethoden müssen Ärzte bereits einen Verdacht haben, den sie durch Laboruntersuchungen dann bestätigen oder widerlegen lassen. In einer aktuellen Studie haben US-amerikanische Wissenschaftler nun die Spezifität und Sensitivität des metagenomischen Next-Generation-Sequencings (mNGS) untersucht, bei dem das komplette genetische Material, das sich im Liquor findet, sequenziert und mit Datenbanken abgeglichen wird, in denen die genetischen Informationen von Menschen, Bakterien, Viren und Pilzen gespeichert sind. So können auch sehr seltene Erreger nachgewiesen werden, weshalb Experten hierzulande empfehlen, die Methode vor allem bei immunsupprimierten Patienten einzusetzen, bei denen eine Vielzahl von Pathogenen auslösend für eine akute Infektion sein.
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