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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kinder- und Jugendmedizin,
die Zahl der Kinder mit Allergien steigt und damit auch der Bedarf an Allergiediagnostik. Diese erfolgt derzeit vor allem über Haut-Prick-Tests, die Bestimmung von Immunglobulin E im Blut und im Falle von Nahrungsmittelallergien über Provokationstests. All diese Prozeduren sind für Kinder und Jugendliche nicht nur unangenehm, sondern auch ziemlich aufwendig und zudem nicht sehr genau. Ein Forscherteam der Universität und des Inselspitals Bern, Schweiz, hat nun einen Allergietest entwickelt, der lediglich eine Blutentnahme erfordert. Die weitere Diagnostik findet dann im Labor statt. Dazu konfrontieren die Forschenden im Labor gezüchtete Mastzellen mit dem Blut der Patienten, wodurch die Immunzellen durch die IgE-Antikörper des Patienten sensibilisiert werden und daraufhin eine sehr präzise zu bestimmende Reaktion auf die getesteten Allergene zeigen.
Die Anwendung des Verfahrens in einer Kohorte von Kindern und Jugendlichen mit bereits diagnostizierten Allergien sowie ein Vergleich mit herkömmlichen Methoden der Allergiediagnostik ergaben eine hohe diagnostische Genauigkeit.
Die Details zum neuen Testverfahren sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.
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