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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kinder- und Jugendmedizin,
die Spätfolgen einer COVID-Erkrankung sind vielfältig und umfassen bei Kindern vor allem Autoimmunkomplikationen, PIMS, Myokarditis und Typ-1-Diabetes. Eine US-amerikanische Studie zeigt nun, dass bei Zehn- bis 19-Jährigen auch die Inzidenz des Typ-2-Diabetes in den ersten sechs Monaten nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 zunimmt und höher ist als nach Atemwegsinfekten durch andere Erreger. Besonders betroffen waren in der Studie Kinder und Jugendliche mit Übergewicht. Die Autoren können mit den retrospektiven Daten zwar keine direkte Kausalität herstellen, vermuten aber verschiedene Mechanismen, die hinter dem beobachteten Zusammenhang stecken könnten, beispielsweise die zusätzliche metabolische Belastung durch das Corona-Virus oder Autoimmunprozesse. Eine Frage, die die Studie ebenfalls nicht beantworten konnte, ist, ob der Diabetes bei den Kindern bestehen bleibt oder sich wieder zurückbildet.
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