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Liebe Leserinnen und Leser,
das Repertoire an verfügbaren Tools für die biomedizinische Forschung wird stetig größer. Wissenschaftler der Weill Cornell Medicine (USA) haben beispielsweise ein neues Gene-Switch-Tool entwickelt, dass das präzise Aus- und wieder Anschalten der Genexpression mithilfe sogenannter „Poison Exons“ und dem antiviralen Medikament Acyclovir ermöglicht. Und das mit deutlich geringerer Toxizität als andere Methoden.
Das Ergebnis der Genexpression sind wiederum Proteine, deren Struktur und Funktion durch die Sequenz der Aminosäuren bestimmt wird. Ein neues Deep-Learning-Modell der TU Graz (Österreich) könnte nun dabei helfen, struktur- und funktionsgebende Aminosäuren genauer zu bestimmen – und Proteine besser zu verstehen. Aber Vorsicht: Bei der Vorhersage von Protein-Liganden-Interaktionen ist auf Künstliche Intelligenz nicht immer Verlass, wie eine Studie der Universität Basel (Schweiz) zeigt!
Vielversprechend ist hingegen die neue Organoid-Pipeline der Universitätsmedizin Magdeburg. Mithilfe von patientenstämmigen Tumor-Organoiden können nicht nur die Behandlung vorab getestet und personalisiert, sondern auch neue Biomarker identifiziert werden.
Ich wünsche eine informative Lektüre – vielleicht ist etwas für Ihre Werkzeugkiste dabei!
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