|
Liebe Leserinnen und Leser des KOMPAKT LABORMEDIZIN UND PATHOLOGIE,
die Früherkennung von Pankreaskarzinomen ist eine schwierige Angelegenheit: Die maligne Erkrankung verursacht in ihren ersten Stadien nur selten Symptome – und wenn solche auftreten, sind sie kaum spezifisch. Ein neuartiges molekulardiagnostisches Verfahren könnte hier einen Schritt nach vorn darstellen: Es basiert auf der Analyse zellfreier Tumor-DNA im Patientenblut. Eine Biopsie kann daher zunächst entfallen. Welche Vorteile die Methode noch bietet beziehungsweise zwischen welchen Fällen sie differenzieren kann, erfahren Sie in unserem Newsletter.
Außerdem in dieser Woche: Mit einer einfachen Speichelanalyse lassen sich einer neuen Untersuchung zufolge offenbar Personen identifizieren, bei denen das Risiko für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes besteht – und das, bevor Symptome auftreten. Des Weiteren berichten wir über einen Selbsttest auf Humane Papillomviren sowie einen minimalinvasiven Test beim Verdacht auf ein Endometriumkarzinom. Die beiden letztgenannten Verfahren wurden im Juli auf der Jahrestagung der Association for Diagnostic and Laboratory Medicine in Chicago vorgestellt.
Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre!
|