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Liebe Leserinnen und Leser,
ein frohes neues Jahr! Ob Veganuary, Dry January oder die Mitgliedschaft im Fitness-Studio – die Liste Ihrer Neujahrsvorsätze ist hoffentlich überschaubar und sorgt nicht direkt für Frustration. Sowohl für Ihre persönlichen als auch beruflichen Ambitionen wünsche ich Ihnen in diesem Jahr jedenfalls viel Erfolg und gutes Gelingen.
Auch aus wissenschaftlicher Sicht sollte 2026 einiges für uns bereithalten. Spannend bleibt allem voran sicherlich, wie die Künstliche Intelligenz (KI) unser Leben weiter beeinflussen wird. Diese spielt vor allem in der Präzisionsmedizin, in der wir uns dieses Jahr weitere Fortschritte erhoffen, eine tragende Rolle. Einen möglichen Weg zum Erfolg ebnete ein Forschungsteam aus den USA. Mit FAME (FAst Marginal Epistasis Test) entwickelten sie ein Tool, dass die Auswirkungen genetischer Interaktionen auf komplexe Merkmale des Menschen in bislang einzigartigem Ausmaß erkennen kann. An der Universitätsmedizin Greifswald kommt derweil ein von der EU gefördertes Mikroskop zum Einsatz, das KI mit automatisierter Bildanalyse kombiniert. So soll vor allem die mikrobiologische Diagnostik in zeitkritischen Situationen optimiert werden.
Doch auch die scheinbar simplen Errungenschaften können oft Großes bewirken. Forschende aus Japan präsentierten vergangenes Jahr zum Beispiel ein neues Verfahren zur größenbasierten Sortierung von Zellen. Gerade in der Diagnostik könnten solche Entwicklungen den Ausschlag geben. Vielversprechend bleibt außerdem das Potenzial von zirkulierender Tumor-DNA in der individualisierten Krebstherapie, wie eine neue Studie in der Fachzeitschrift „JAMA Oncology“ zeigt.
Schicken Sie Ihre Wissbegierde also trotz der winterlichen Wetterverhältnisse nicht in den Winterschlaf. Packen Sie sich stattdessen warm ein, bleiben Sie gesund und vor allem neugierig!
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