Ausgabe 28/2025

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Mittwoch, 09. Juli 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Labormedizin,

mithilfe von unmarkierter Tandem-Massenspektrometrie-Proteomik ist es Wissenschaftlern vom Ann & Robert H. Lurie Children's Hospital of Chicago (USA) bei Frühgeborenen gelungen, ein Proteinprofil aus Nabelschnurblut zu bestimmen, dass frühzeitig eine Neugeborenensepsis feststellen kann. Das Ergebnis liegt zudem bereits nach 24 Stunden vor, weshalb weitere multizentrische Studien und klinische Tests in Planung sind.
Bleiben wir bei Kindern. Ein Team der Medizinischen Universität Innsbruck (Österreich) hat herausgefunden, dass das Darmmikrobiom bei adipösen Kindern aufschlussreich sein kann. Im Rahmen einer Metaanalyse zeigte sich, dass besonders die Häufigkeit von Faecalibacterium prausnitzii und Prevotella copri Aufschluss über die Metabolische Dysfunktion-assoziierte steatotische Lebererkrankung und Metabolische Dysfunktion-assoziierte Steatohepatitis geben kann. Die bestimmten Diversitätsmuster des Darmmikrobioms eignen sich den Forschern zufolge demnach als prognostische Risiko-Biomarker.
Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre,




   Ihre
   Dr. Sonja Hensel

 

 
 
Sepsis bei Frühgeborenen: Neue Biomarker im Nabelschnurblut identifiziert

Sepsis bei Frühgeborenen: Neue Biomarker im Nabelschnurblut identifiziert

US-Forscher haben mehrere Proteine ​​im Nabelschnurblut von Frühgeborenen identifiziert, die eine akute systemische Entzündung als Immunreaktion auf eine Infektion signalisieren können.

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MASH und MASLD: Darmmikrobiom liefert vielversprechenden Biomarker bei adipösen Kindern

Eine Metaanalyse der Med Uni Innsbruck zeigt, dass Veränderungen in der Zusammensetzung des Darmmikrobioms bei adipösen Kindern schon früh auf die Entwicklung einer stoffwechselbedingten Fettlebererkrankung hinweisen.

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Inflammaging scheint nur in Industrienationen aufzutreten

Inflammaging scheint nur in Industrienationen aufzutreten

Die altersbedingte Zunahme chronischer Entzündungen – auch Inflammaging genannt – ist kein universeller Aspekt des menschlichen Alterns, sondern eher ein Phänomen von Gesellschaften in Industrieländern. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forschungsteam in einer Studie, die in der Fachzeitschrift „Nature Aging“ veröffentlicht wurde.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Längsschnittanalyse traditioneller Entzündungsmarker im Vergleich zu Heparin-bindendem Protein und Serum-Amyloid-A-Proteinkomponente während der akuten Infektion und der Rekonvaleszenz einer COVID-19-Infektion im Kontext der anfänglichen Viruslast und Markern der Gewebezerstörung.
J Immunol Res 2025 Jun 28:2025:8881752.

Biomarker-Entdeckung für die nicht invasive Diagnose entzündlicher Darmerkrankungen mittels Bluttranskriptomik.
Front Immunol 2025;16:1570374.

Aufdeckung molekularer Zusammenhänge bei normaler Schwangerschaft und Gestationsdiabetes mellitus in einer lokalen Bevölkerung von Pakistan.
Pak J Med Sci 2025;41(6):1561-1566.

 
 

Kann das Affenpockenvirus das menschliche Gehirn infizieren?

Eine neue Studie unter der Leitung von Forschenden des Instituts für Virologie und Immunologie (IVI) und der Universität Bern, Schweiz, in Zusammenarbeit mit dem Centre hospitalier universitaire vaudois (CHUV) und dem Bundeslabor Spiez zeigt, dass sich das Affenpockenvirus in Hirnorganoiden ausbreiten und den Tod neuronaler Zellen verursachen kann.

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Saarländischer Wissenschaftler sorgt für Durchblick im virologischen Namens-Dickicht

Saarländischer Wissenschaftler sorgt für Durchblick im virologischen Namens-Dickicht

Jens Mayer vom Institut für Humangenetik der Universität des Saarlandes beeinflusst die Arbeit von Virologen, Medizinern und Biowissenschaftlern in aller Welt, wobei die meisten ihn nicht kennen werden. Mayer leitet eine Arbeitsgruppe, die sich mit der Benennung von gut 60 Retroviren beschäftigt. Ihr Ziel: deren eindeutige wissenschaftliche Bezeichnung. Viren haben nämlich bislang in vielen Sprachen der Welt unterschiedliche Namen.

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NACHRICHTEN:

Viele Chemikalien können in Gewässern selbst mit modernen Methoden noch nicht nachgewiesen werden, sind aber bereits unterhalb der Nachweisgrenze schädlich.
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Nach wochenlangem Aufenthalt im Krankenhaus ist auch der zweite mit dem Borna-Virus infizierte Patient aus dem oberbayerischen Pfaffenhofen an der Ilm gestorben.
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Ein Forschungsteam hat an Caenorhabditis elegans gezeigt, wie ein Darmbakteriumdurch einen alternativen Stoffwechselweg Sphingolipide produziert, die Infektionsschutz bieten.
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TERMINE:

EMBO Conference: Gene Regulation – One Molecule at a Time
15.-18. Juli 2025
Heidelberg/online

13th European Mucosal Immunology Group Meeting
21.-23. Juli 2025
Aachen

49th Annual International Herpesvirus Workshop
26.-30. Juli 2025
Berlin

 
 

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