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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Labormedizin,
während der Coronapandemie waren Sie ein Zankapfel in der Gesundheitspolitik: Die SARS-CoV-2-Antigenschnelltests. Oftmals waren sie Voraussetzung, um am öffentlichen Leben teilzunehmen, aber das Vertrauen in ihre Aussagekraft wurde auch immer wieder angezweifelt. Nicht ganz zu Unrecht, wie eine aktuelle Analyse verdeutlicht: Demnach war die Sensitivität der Antigenschnelltests über die Pandemie hinweg rückläufig – beeinflusst durch Virusvarianten, Impfung und Symptomatik. Die Forschenden betonen zwar den Nutzen der Schnelltests bei symptomatischen Personen, aber plädieren für eine kritische Neubewertung ihres Einsatzes bei asymptomatischen Gruppen, etwa in Schulen.
Ein internationaler Forschungsverbund hat im Rahmen eines siebenjährigen Ceramid-Ringversuchs mit 34 Laboren aus 19 Ländern bedeutende Fortschritte bei der Standardisierung von Plasmalipid-Referenzwerten erzielt. Die Ergebnisse, veröffentlicht in „Nature Communications“, legen den Grundstein für zukünftige medizinische Studien zu Ceramid-assoziierten Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Leiden. Durch verbesserte Messkonsistenz sollen biologische Unterschiede zwischen gesunden Menschen und Patienten besser abgeschätzt werden, um die Lipidomik-Forschung weiter zu harmonisieren.
Eine interessante Lektüre wünscht Ihnen
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