Ausgabe 47/2024

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Mittwoch, 20. November 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Labormedizin,

in einem Fachartikel in „The Lancet. Haematology“ haben die Autoren die Evidenz eines routinemäßigen Einsatzes von Tests auf die somatische Hotspot-Mutation MYD88Leu265Pro und Interleukin-10 bei der Diagnose des primären Lymphoms des Zentralnervensystems geprüft. Sie gehen – laut aktueller Studienlage – davon aus, dass eine Diagnose anhand von peripherem Blut, Plasma, Kammerwasser, Glaskörper und Zerebrospinalflüssigkeit zuverlässig möglich ist.

Internationale Experten der Fachrichtung Pathologie haben derweil neue Konsensempfehlungen für Kopf-Hals-Tumoren bekanntgegeben. Konsens gab es demnach im Speziellen über histologisch festgestelltes extranodales Wachstum und Weichteilmetastasen sowie die Erfassung eines histologisch festgestellten extranodalen Wachstums und die Entnahme von Lymphknoten.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre,




   Ihre
   Dr. Sonja Hensel

 

 
 
Molekulare Diagnose des primären ZNS-Lymphoms im Jahr 2024

Molekulare Diagnose des primären ZNS-Lymphoms im Jahr 2024

In „The Lancet. Haematology“ beschäftigt sich ein Viewpoint-Artikel mit der molekularen Diagnose des primären ZNS-Lymphoms (PCNSL) unter Verwendung von MYD88Leu265Pro und IL-10.

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Experten geben Konsensempfehlungen für per Histopathologie festgestelltes extranodales Wachstum bei Kopf-Hals-Tumoren

Bislang bestand kein Konsens über die Dia­gnosekriterien, die Interpretation und die Dokumentation („reporting“) eines histologisch festgestellten extranodalen Wachstums beim chirurgisch behandelten Plattenepithel­karzinom im Bereich des Kopfes und Halses.

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Proteogenomische Landschaft des Multiplen Myeloms

Proteogenomische Landschaft des Multiplen Myeloms

Mit dem Proteom des Multiplen Myeloms hat sich ein Forscherteam um Dr. Evelyn Ramberger von der Charité – Universitätsmedizin Berlin jetzt befasst.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Eine Studie zur klinischen Bedeutung von mSEPT9 bei der Überwachung von Rezidiven und der Prognose bei Patienten mit chirurgisch behandeltem Dickdarmkrebs.
PLoS One 2024;19(10):e0312676.

Vergleichende Proteomik von ccRCC-Zelllinien zur Identifizierung von Progressionsfaktoren bei Nierenkrebs. Cancer Genomics Proteomics 2024;21(6):645-652.

Lymphopenie sagt schlechte Ergebnisse bei neu diagnostiziertem Multiplem Myelom voraus.
Blood Adv 2024 Oct 29:bloodadvances.2024014125.

 
 

Tumorinfiltrierende Lymphozyten bei triple-negativem Brustkrebs im Stadium I prognostisch

Patientinnen mit triple-negativem Brustkrebs (TNBC) im Stadium I und hohen Konzentrationen stromaler Tumor-infiltrierender Lymphozyten (sTILs) haben auch ohne (neo)adjuvante Chemotherapie ein ausgezeichnetes brustkrebsspezifisches Überleben (BCSS).

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Invasiver Gebärmutterhalskrebs durch Humane Papillomviren - Beitrag einzelner Genotypen weltweit bestimmt

Invasiver Gebärmutterhalskrebs durch Humane Papillomviren - Beitrag einzelner Genotypen weltweit bestimmt

Wie groß ist der Anteil invasiver Zervixkarzinome (ICC) durch bestimmte Genotypen Humaner Papillomviren (HPV)? Wäre das bekannt, könnte besser durch primäre (d. h. Impfung) und sekundäre (d. h. Screening) Prävention vorgebeugt werden.

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NACHRICHTEN:

Prämenopausale Patientinnen erhalten gegebenenfalls nicht die beste Versorgung, wenn sie auf eine Chemotherapie verzichten, von der sie möglicherweise profitiert hätten, so das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Das Institut hatte untersucht, welche Vorteile und Nachteile bestimmte Brustkrebspatientinnen von biomarkerbasierten Tests zur Entscheidung für oder gegen eine adjuvante Chemotherapie haben. 
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Forschende der ETH Zürich haben zwei Methoden zur Genveränderung kombiniert. So können sie für viele Erbgut-Mutationen gleichzeitig untersuchen, welche Bedeutung die Mutationen für die Entstehung und Therapie von Krebs haben.
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Das radioaktive Gas Radon ist nach dem Rauchen einer der häufigsten Auslöser von Lungenkrebs. Was das konkret bedeutet, zeigt eine aktuelle Untersuchung von Wissenschaftlern des Bundesamtes für Strahlenschutz: Demnach gehen rechnerisch etwa 6,3 Prozent aller Lungenkrebstodesfälle in Deutschland auf Radon in Wohnungen zurück.
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TERMINE:

24. Bundeskongress Pathologie
22.-23. November 2024
Berlin

PharmaLab Congress 2024 – Analytics, Bioanalytics and Microbiology
25.-27. November 2024
Düsseldorf/Neuss

1. Winter School der Jungen Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie – Resistenztestungen und mikrobiologische Methoden
2.-3. Dezember 2024
Online

14. Herbsttreffen der AG Molekularpathologie der Deutschen Gesellschaft für Pathologie
9. - 10. Dezember 2024
Köln

 
 

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