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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Labormedizin,
aktuelle Neuigkeiten gibt es diese Woche zur Akuten lympathischen Leukämie (ALL) der T-Zelllinie (T-ALL) und zur Standardrisiko(SR)-B-Zell-ALL, die auf zwei Veröffentlichungen beruhen und die ich Ihnen hiermit gerne kurz vorstellen möchte. Die Wissenschaftler der ersten Studie haben genetische Variationen identifiziert, die Einfluss auf das Rezidivrisiko bei Kindern mit SR-B-Zell-ALL haben. Laut den Studienautoren bietet diese Erkenntnis die Grundlage für eine verbesserte Diagnose, Anpassung der Behandlungsintensität und vielleicht Neuentwicklung von Therapieansätzen.
Bei der T-ALL sind hingegen nichtkodierende Teile der DNA in den Fokus der Forscher geraten. Die Studienautoren vom Children’s Hospital of Philadelphia (CHOP), des St. Jude Children’s Research Hospital (St. Jude) und der Children’s Oncology Group (COG; alle USA) gaben deswegen jetzt einen Paradigmenwechsel beim Verständnis der T-ALL bekannt. Es handelt sich demnach um eine Erkrankung, die häufig durch genetische Veränderungen in nichtkodierenden Teilen der DNA verursacht wird.
Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre,
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