Ausgabe 39/2025

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Mittwoch, 24. September 2025

Liebe Leserinnen und Leser,
ChatGPT ist mittlerweile ein treuer Begleiter vieler Menschen. Ob unbedeutende Anfragen à la „Was soll ich heute kochen?“ oder umfassende Recherchearbeiten zu einem spezifischen Thema – die Künstliche Intelligenz beantwortet fast alles. Was ChatGPT – laut eigener Aussage – jedoch nicht kann (und darf), ist, individuelle Diagnosen zu stellen und konkrete Vorhersagen über ein persönliches Erkrankungsrisiko zu machen.
Eine Gruppe internationaler Forschender unter Leitung deutscher Wissenschaftler trainierte nun ein GPT-Modell auf genau das: Ihre neu entwickelte Künstliche Intelligenz namens Delphi-2M soll das Risiko für mehr als 1000 Erkrankungen prognostizieren können – und das Jahre im Voraus. Ob wir bald „HealthGTP“ zu unserem künftigen Gesundheitszustand befragen werden und welche ethischen Hürden Experten in diesem Zusammenhang sehen, lesen Sie im entsprechenden Beitrag.
Dass es Frauen in der Medizin auch heute noch deutlich schwerer haben als ihre männlichen Kollegen, die Karriereleiter aufzusteigen, zeigt eine aktuelle Erhebung unter 183 AWMF-Fachgesellschaften. Dieser zufolge sind wir auch im Jahr 2025 noch weit entfernt von einer Parität bei den dortigen Führungspositionen. Aufgrund dessen erscheint die Forderung der Studienverantwortlichen nach einem „tiefgreifenden Kulturwandel“ im gesamten System der medizinischen Fachgesellschaften durchaus berechtigt.
Lesen Sie weitere spannende Meldung ihres Fachgebietes im heutigen Newsletter und auf unserem Online-Portal. Eine informative Lektüre wünscht

   Ihr
   Redaktions-Team

 

 
 
Künstliche Intelligenz sagt Risiko von mehr als 1000 Erkrankungen vorher

Künstliche Intelligenz sagt Risiko von mehr als 1000 Erkrankungen vorher

Während ChatGPT darauf trainiert wurde, Textbausteine vorherzusagen, kann ein neues GPT-Modell offenbar das Risiko für eine Vielzahl von Krankheiten Jahre im Voraus abschätzen. Kommt jetzt „HealthGPT“?

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Innovativ, effizient und nachhaltig im Labor

Weniger Bürokratie, mehr Zeit für Wesentliches. Als führender Partner im Gesundheitswesen hilft Roche Laboren, die Herausforderungen der REACH-Verordnung zu erfüllen: Wir ersetzen proaktiv besorgniserregende Stoffe in unseren Diagnostika durch umweltfreundlichere Alternativen. So leisten wir gemeinsam einen innovativen Beitrag zum nachhaltigen Schutz von Mensch und Umwelt.

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Führende Frauen in medizinischen Fachgesellschaften Fehlanzeige

Frauen sind in den Führungsgremien medizinischer Fachgesellschaften trotz ihres wachsenden Anteils im Beruf weiterhin deutlich unterrepräsentiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI).

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Neue Studie kartiert Bindungsstellen von Proteinen über verschiedene Spezies hinweg

Neue Studie kartiert Bindungsstellen von Proteinen über verschiedene Spezies hinweg

Wissenschaftler erhalten mithilfe von mit Künstlicher Intelligenz (KI) vorhergesagten Proteinstrukturen erstmals einen umfassende Einblick über alle Bindungsstellen – das sogenannte Pocketom – von elf verschiedenen Arten.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals


Auf einem großen Sprachmodell basierende Pipeline zur Integration mehrerer Quellen für die automatisierte diagnostische Klassifizierung und Zero-Shot-Prognosen bei Hirntumoren.
Meta-Radiology 2025;3(2):100150.
Schnelle epigenomische Klassifizierung der akuten Leukämie.
Nat Genet, 22.09.2025
Microarray-Analyse der differentiellen Expression langer nicht kodierender RNAs in peripheren mononukleären Blutzellen bei Luminal-A-Brustkrebs.
Gene Expression 2025;24(4):e0002.
 
 

Neues Zentrum für Gen- und Zelltherapie entsteht in Berlin

Ein neues Zentrum für Gen- und Zelltherapie entsteht am Berliner Nordhafen mit Platz für Forschende und Start-ups. Man hofft auf Lösungen für Patienten, die bisher keine wirksame Behandlung erhielten.

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Paul Ehrlich-Preis für zwei Entwicklungsbiologen

Paul Ehrlich-Preis für zwei Entwicklungsbiologen

Der US-Amerikaner Davor Solter und der Brite Azim Surani werden 2026 in Frankfurt geehrt. Sie haben das Tor zu einem gänzlich neuen Forschungsfeld aufgestoßen: der Epigenetik.

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NACHRICHTEN:

Für eine bessere Vorbereitung auf eine mögliche neue Pandemie haben die Mitgliedstaaten der WHO ihre Vorsorgeregeln aktualisiert. Die „pandemischen Notlage“ gilt nun als höchste Alarmstufe.
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Laut einer aktuellen Studie bleibt sexuelles Fehlverhalten in der wissenschaftlichen Community nicht folgenlos.
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TERMINE:

DVMD-Fokus: Daten für Taten – Schwerpunkt Dashboard und Analysen
7. Oktober 2025
online

Leopoldina-Symposium: Technologie und KI in der Medizin
11. Oktober 2025
Halle/Saale

Deutscher Kongress für Laboratoriumsmedizin 2025
23.–24. Oktober 2025
Leipzig

 
 

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