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Liebe Leserinnen und Leser,
ChatGPT ist mittlerweile ein treuer Begleiter vieler Menschen. Ob unbedeutende Anfragen à la „Was soll ich heute kochen?“ oder umfassende Recherchearbeiten zu einem spezifischen Thema – die Künstliche Intelligenz beantwortet fast alles. Was ChatGPT – laut eigener Aussage – jedoch nicht kann (und darf), ist, individuelle Diagnosen zu stellen und konkrete Vorhersagen über ein persönliches Erkrankungsrisiko zu machen.
Eine Gruppe internationaler Forschender unter Leitung deutscher Wissenschaftler trainierte nun ein GPT-Modell auf genau das: Ihre neu entwickelte Künstliche Intelligenz namens Delphi-2M soll das Risiko für mehr als 1000 Erkrankungen prognostizieren können – und das Jahre im Voraus. Ob wir bald „HealthGTP“ zu unserem künftigen Gesundheitszustand befragen werden und welche ethischen Hürden Experten in diesem Zusammenhang sehen, lesen Sie im entsprechenden Beitrag.
Dass es Frauen in der Medizin auch heute noch deutlich schwerer haben als ihre männlichen Kollegen, die Karriereleiter aufzusteigen, zeigt eine aktuelle Erhebung unter 183 AWMF-Fachgesellschaften. Dieser zufolge sind wir auch im Jahr 2025 noch weit entfernt von einer Parität bei den dortigen Führungspositionen. Aufgrund dessen erscheint die Forderung der Studienverantwortlichen nach einem „tiefgreifenden Kulturwandel“ im gesamten System der medizinischen Fachgesellschaften durchaus berechtigt.
Lesen Sie weitere spannende Meldung ihres Fachgebietes im heutigen Newsletter und auf unserem Online-Portal. Eine informative Lektüre wünscht
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