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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Labormedizin,
in einer neuen Studie ist retrospektiv das Residualvolumen bei einer Peritonealdialyse basierend auf der Verdünnung der Kreatinin-, Harnstoff- und Albuminkonzentrationen des Dialysats untersucht worden. Es zeigte sich, dass Markermoleküle mit niedrigem Molekulargewicht das Residualvolumen überschätzen können. Durch Korrekturfaktoren sind mittels Kreatinin- und Harnstoffverdünnungen aber trotzdem Schätzungen möglich.
Forschende des Exzellenzclusters „Präzisionsmedizin für chronische Entzündungserkrankungen“ haben eine neue Methodik – ARTE (Antigen-reactive T cell enrichment) – entwickelt, mit der sich seltene Immunzellen, autoreaktive T-Zellen, untersuchen lassen. Dafür wird in vitro das Antigen präsentiert. Nach Aktivierung können die Zellen dann magnetisch markiert und für Analysen aus größeren Blutmengen isoliert werden.
Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre,
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