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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Labormedizin,
vielleicht nicht ganz praktikabel für die Planung des klinischen Alltags, aber wohl besser für den Patienten: Die individuelle Krebstherapie nach der Inneren Uhr des Patienten bzw. der spzeiellen Krebszelllinie.Anhand von Krebszellkulturen und der Applikation von Medikamenten zu verschiedensten Zeitpunkten, gelang es Forschern der Charité eine Methode zur detaillierten Profilerstellung von Krebszellen zu entwickeln.Die Studie offenbarte zudem bestimmte zelluläre und genetische Faktoren sowie welche Gene für die zirkadiane Wirkung bestimmter Medikamente ausschlaggebend sind.
Bei der Prognose und Therapiewahl bei agressiven Harnblasentumoren könnten künftig bestimmte RNA-Signaturen nützlich sein. Im Speziellen beschäftgten sich Wissenschaftler der Universität des Saarlandes nun mit pT1G3-Tumoren und micro(mi)RNAs, eine miRNA-Signatur haben sie bereits identifiziert, im nächsten Schritt wollen sie schauen, ob sich der Nutzen zur primären Diagnostik an anhand von Gewebeproben und vielleicht sogar nichtinvasiv im Urin belegen lässt.
Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre,
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