Ausgabe 22/2025

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Mittwoch, 28. Mai 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Labormedizin,

genetische Störungen in Bildern von Zellen erkennen, das geht jetzt dank Künstlicher Intelligenz. Das Image2Reg-Verfahren der Wissenschaftler vom Paul Scherrer Institut steht zwar noch am Anfang, soll aber jetzt schon sehr vielversprechend sein. Die mittels Bildanalyse erkennbaren Muster in der Zellstruktur sind demnach wohl mit Genen assoziiert, was laut den Wissenschaftlern „einen Brückenschlag zwischen Form und Funktion, zwischen Bild und Biologie" darstellt.
Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums konnten sowohl bei der Maus als auch dem Menschen klären, wie Altern das Blutsystem verändert. Demnach macht die Dominanz weniger Klone das System anfällig, indem sich eine verringerte Vielfalt negativ auf die Widerstandsfähigkeit auswirkt. Die Studie wurde in „Nature“ veröffentlicht und beschreibt die Methode EPI-Clone, mit der Methylierungs-Barcodes einzelner Zellen gelesen werden können und sich die Blutbildung zeitlich rekonstruieren ließ.
Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre,




   Ihre
   Dr. Sonja Hensel

 

 
 
Mit KI genetische Störungen in Zellbildern erkennen

Mit KI genetische Störungen in Zellbildern erkennen

Forschende am Paul Scherrer Institut PSI haben eine künstliche Intelligenz entwickelt, die einen neuen, kostengünstigen Ansatz zur Identifikation genetischer Störungsmuster in Zellbildern eröffnen könnte – mit Potenzial für die Entwicklung neuer Medikamente.

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Wie Altern das Blutsystem von Menschen und Mäusen verändert

Eine neue Studie in „Nature“ erklärt, wie Alterung das Blutsystem umgestaltet. Sowohl bei Menschen als auch bei Mäusen verdrängen einige wenige Stammzellklone ihre Nachbarn und übernehmen nach und nach die Blut­produktion.

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Wangenhaut-Biomarker im Säuglingsalter können Atopische Dermatitis vorhersagen

Wangenhaut-Biomarker im Säuglingsalter können Atopische Dermatitis vorhersagen

Eine neue Studie von US-amerikanischen Forschenden zeigt, dass eine frühe Veränderung der Hautbarriere an der Wange eine Atopische Dermatitis bereits vor dem Auftreten klinischer Symptome vorhersagen kann.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

a1-Antitrypsin, ein neuer Biomarker des polyzystischen Ovarialsyndroms durch Veränderung seiner Expression und seines Rhythmus.
J Ovarian Res 2025;18(1):109.

Assoziationen zwischen VEGF-D-Spiegeln und klinischen Manifestationen bei Lymphangioleiomyomatose: Eine Querschnittsanalyse von 631 Fällen.
Orphanet J Rare Dis 2025;20(1):255.

Die Beziehung zwischen mehreren Plasma-Biomarker-Werten und der Nierenerkrankungsaktivität bei Morbus Fabry.
BMC Nephrol. 2025;26(1):258.

 
 

Bauchspeicheldrüsenkrebs: Erster Labortest für die Frühdiagnose bei Risikopatienten etabliert

Forschende aus Deutschland haben in einer aktuellen Publikation erstmals einen Labortest für die Überwachung von Risikopatienten vorgestellt, mit dem sich Bauchspeicheldrüsenkrebs in einem noch heilbaren Stadium diagnostizieren lässt.

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Neuronale Entwicklungsstörungen: Genetische Varianten als Ursache entdeckt

Neuronale Entwicklungsstörungen: Genetische Varianten als Ursache entdeckt

Mutationen in kleinen nukleären RNAs (snRNAs) sind offenbar eine genetische Ursache neuronaler Entwicklungsstörungen. Das zeigen die Untersuchungen eines internationalen Forschungsteams. Diese snRNAs sind wichtiger Bestandteil des sogenannten Spleißosoms, welches einen wichtigen Baustein in der korrekten Verarbeitung genetischer Information darstellt.

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Krankheitserreger binnen Minuten statt Tagen identifizieren

Bei der Diagnose von Krankheiten sind Schnelligkeit und Zuverlässigkeit von entscheidender Bedeutung. Forschende der Technischen Universität München (TUM) und des Imperial College London haben eine neue Methode entwickelt, um Bakterien mit bislang ungekannter Geschwindigkeit zu identifizieren. Damit kann die Wartezeit von bislang mehreren Tagen auf wenige Minuten beschleunigt werden.

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NACHRICHTEN:

Die Ruhr-Universität Bochum hat Ingvild Birschmann, Oberärztin im Institut für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin im Herz- und Diabeteszentrum NRW, zur außerplanmäßigen Professorin ernannt.
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Das West German Genome Center wird auf eine neue rechtliche Grundlage gestellt und kann damit auf internationalem Niveau die Genomforschung in der Medizin und den Lebenswissenschaften ausbauen.
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Eine neue, von der Stanford Medicine geleitete Studie zeigt, dass die CAR-T-Zelltherapie über aktivierte Mikroglia kognitive Beeinträchtigungen verursacht.
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TERMINE:

25th International Meeting of the European Light Microscopy Initiative
3.-6. Juni 2025
Heidelberg/online

Wellcome Connecting Science Conference – Multiomics in Metabolic Disease
4.-6. Juni 2025
online

EMBO|EMBL Symposium: The Ageing Genome – From Mechanisms to Disease  
10.-13. Juni 2025
Heidelberg/online

 
 

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