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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Labormedizin,
genetische Störungen in Bildern von Zellen erkennen, das geht jetzt dank Künstlicher Intelligenz. Das Image2Reg-Verfahren der Wissenschaftler vom Paul Scherrer Institut steht zwar noch am Anfang, soll aber jetzt schon sehr vielversprechend sein. Die mittels Bildanalyse erkennbaren Muster in der Zellstruktur sind demnach wohl mit Genen assoziiert, was laut den Wissenschaftlern „einen Brückenschlag zwischen Form und Funktion, zwischen Bild und Biologie" darstellt.
Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums konnten sowohl bei der Maus als auch dem Menschen klären, wie Altern das Blutsystem verändert. Demnach macht die Dominanz weniger Klone das System anfällig, indem sich eine verringerte Vielfalt negativ auf die Widerstandsfähigkeit auswirkt. Die Studie wurde in „Nature“ veröffentlicht und beschreibt die Methode EPI-Clone, mit der Methylierungs-Barcodes einzelner Zellen gelesen werden können und sich die Blutbildung zeitlich rekonstruieren ließ.
Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre,
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