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Liebe Leserinnen und Leser,
was ursprünglich das Immunsystem von Bakterien bildet, ermöglicht uns heute die präzise Manipulation von Genen: CRISPR/Cas9. Das System hat die Genom-Editierung revolutioniert und ist inzwischen aus der translationalen Forschung nicht mehr wegzudenken. Ein Team der Medizinische Hochschule Hannover (MHH) hat die Genschere jetzt sogar noch „verschärfen“ können. Eggenschwiler et al. entwickelten drei neue Cas9-Varianten, die eine noch gezieltere Anwendung erlauben. Damit wollen die Wissenschaftler nun vererbte Genmutationen behandeln.
Die Herstellung von Gen- und Zelltherapien soll ab sofort zudem durch eine neue Kartenebene des GCT-Atlas beschleunigt werden. Die Informationsplattform für gen- und zellbasierte Therapien (GCT) enthält nun Angaben zu deutschen Herstellungsstätten mit GMP-Zertifizierung.
Außerdem informieren wir Sie über Neues zur Rolle der Magenmikrobiota bei der Entstehung neuroendokriner Tumoren, einen Rückblick auf die DKLM 2025 vergangene Woche in Leipzig sowie die Kritik der Verbandes Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) an der geplanten Apothekenreform.
Eine informative Lektüre wünscht
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