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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Nephrologie,
höhere Dosen an Thiazid sind laut einer aktuellen US-Studie mit einer stärkeren Senkung des Kalziumgehalts im Urin verbunden, was wiederum mit weniger Nierensteinereignissen korreliert. „Für die Patienten bedeutet dies, dass Thiazide weiterhin eine wichtige Option zur Verhinderung des Wiederauftretens von Nierensteinen darstellen. Es kann von Vorteil sein, die Kalziumausscheidung während der Thiazidtherapie zu überwachen, um die Dosis und die Ernährung so anzupassen, dass eine angemessene Senkung des Kalziumgehalts im Urin erreicht wird“, kommentiert Erstautor Prof. Ryan Hsi.
Und bei Menschen, die beruflich Staub und Partikeln ausgesetzt sind, ist die Wahrscheinlichkeit, an einer chronischen Nierenkrankheit zu erkranken um 15 Prozent höher. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Göteborg, Schweden.
Auch interessant: Eine US-amerikanische Studie kommt zu dem Schluss, dass Hyperoxie während einer Herzoperation zwar den oxidativen Stress erhöht, dieser Effekt jedoch nach der Operation nicht anhält und nicht zu Nierenversagen führt.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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