Ausgabe 37/2024

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Freitag, 13. September 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Nephrologie,

in einer aktuellen Studie aus der Fachzeitschrift „Clinical Journal of the American Society of Nephrology“, in der Patienten mit akutem Nierenversagen untersucht wurden, fanden die Autoren keinen signifikanten Unterschied bezüglich der 28-Tages-Mortalität bei Einsatz einer Peritonealdialyse als Akutverfahren und einer intermittierenden Hämodialyse. Untersucht wurden 157 Patienten mit einem Durchschnittsalter von 57 Jahren. Einziger Unterschied: In der Gruppe mit intermittierender Hämodialyse kam es häufiger zu intradialytischer Hypotonie und in der Gruppe mit akuter Peritonealdialyse trat häufiger eine Hypokaliämie auf.

Ergebnisse einer neuen Studie aus der Fachzeitschrift „Kidney Medicine“ deutet darauf hin, dass eine topische Creme mit Cannabis bei Patienten mit Pruritus aufgrund einer chronischen Nierenkrankheit die Juckreizsymptome signifikant lindern kann.

Auch interessant: US-Forscher haben nachgewiesen, dass der SGLT2-Hemmer Empagliflozin bei Patienten, die einen akuten Myokardinfarkt erlitten haben, unabhängig von deren Ausgangsnierenfunktion in der Lage ist, die Zahl der Herzinsuffizienzereignisse konsequent zu verringern.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
Akutes Nierenversagen: Kein Unterschied zwischen akuter Peritonealdialyse und intermittierender Hämodialyse gefunden

Akutes Nierenversagen: Kein Unterschied zwischen akuter Peritonealdialyse und intermittierender Hämodialyse gefunden

In einer aktuellen Studie mit Patienten, die an akutem Nierenversagen (AKI) litten, gab es keinen signifikanten Unterschied bezüglich der 28-Tage-Mortalität zwischen einer Peritonealdialyse (PD) als Akutverfahren und einer intermittierenden Hämodialyse.

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Save the Date: Update zu Nefecon auf dem DGfN-Kongress

Am 28.09.2024 findet der DGfN-Kongress für Nephrologie in Berlin statt. Neben weiteren spannenden Themen ist STADApharm mit dem Symposium „Nefecon Update: Aktuelle Entwicklungen bei IgA-Nephpropathie“ vertreten, den Vorsitz hat Prof. Christiane Erley. Seien Sie live dabei: bequem per Stream oder vor Ort und besuchen Sie uns bei der Gelegenheit an Stand 64.

Fachinformation

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Chronische Nierenkrankheit: Cannabis-haltige Creme kann bei CKD-bedingtem Pruritus helfen

Eine aktuelle Studie deutet darauf hin, dass eine topische Creme mit Cannabis als Inhaltsstoff bei Patienten, die aufgrund einer chronischen Nierenkrankheit (CKD) an Pruritus leiden, den Schweregrad des Juckreizes signifikant reduzieren kann.

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CKD-assoziierter Pruritus: Diagnostik und Therapie im Fokus

Entdecken Sie in der CME die neuesten Erkenntnisse zu CKD-assoziiertem Pruritus (CKD-aP). Erfahren Sie, wie Sie Symptome erkennen, Differenzialdiagnosen stellen und effektive Therapien einleiten. Lernen Sie die Bedeutung von MOR- und KOR-Rezeptoren kennen und verbessern Sie die Lebensqualität Ihrer Patienten mit dem ersten zur Behandlung des CKD-aP zugelassenen KOR-Antagonisten.

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Herzinfarkt: SGLT2-Hemmer kann sicher angewendet werden – unabhängig von der Ausgangsnierenfunktion

Herzinfarkt: SGLT2-Hemmer kann sicher angewendet werden – unabhängig von der Ausgangsnierenfunktion

US-Forscher haben nachgewiesen, dass der SGLT2-Hemmer Empagliflozin bei Patienten, die einen akuten Myokardinfarkt (MI) erlitten haben, unabhängig von ihrer Ausgangsnierenfunktion die Zahl der Herzinsuffizienzereignisse konsequent verringern kann.

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11. Hyperlipidemia Academy:
Noch heute anmelden!

Die Lipidologie im Aufbruch: Das ist zentrales Thema der 11. Nationalen Hyperlipidemia Academy*. Erfahren Sie im Austausch mit anerkannten Expert:innen, wie das Lipidmanagement auf Basis aktuellster klinischer Ergebnisse sowie durch Erkenntnisse aus der Routineversorgung optimiert werden kann und welche Schnittstellen dabei zur Nephrologie bestehen.

Referenzen

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Update der europäischen Hypertonie-Leitlinie: Strengere Zielwerte und neue Kategorie „Erhöhter Blutdruck“ eingeführt

Die Hypertonie-Leitlinie der European Society of Cardiology (ESC) wurde um die neue Kategorie „Erhöhter Blutdruck“ ergänzt. Außerdem legt sie ambitioniertere Behandlungsziele fest und empfiehlt erstmals den Einsatz der renalen Denervierung zur Hypertonie-Behandlung.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Anfälligkeit der hepato-splanchnischen Perfusion gegenüber intraabdominalem Druck bei Patienten unter Peritonealdialyse. Peritoneal Dialysis International 28.08.2024.

Rezidivzeitpunkt als Schlüsselindikator für den Bedarf an steroidsparenden Therapien beim idiopathischen nephrotischen Syndrom im Kindesalter. Journal of Nephrology 01.09.2024.

Globale Prognose der Sterblichkeitsraten und -zahlen bei chronischen Nierenkrankheiten mit dem verallgemeinerten additiven Modell. BMC Nephrology 02.09.2024.

 
 
 
Kasse: Ärzte sollten mehr über zweite Meinung informieren

Kasse: Ärzte sollten mehr über zweite Meinung informieren

Wer vor bestimmten Operationen unsicher ist, kann sich eine zweite Meinung einholen. Aber nur wenige wissen das, wie eine Krankenkasse festgestellt hat.

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KURZMELDUNGEN:

Zwei Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf haben einen ERC Starting Grant vom Europäischen Forschungsrat erhalten. Ausgezeichnet werden Forschungsprojekte zu neuronalen Mechanismen während des Schlafes sowie zu autoimmunvermittelten Nierenkrankheiten.
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Das „Nein“ des Kartellamtes zum geplanten Verbund der Universitätskliniken Mannheim und Heidelberg wollen diese nicht akzeptieren.
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Arztpraxen in Deutschland mussten 2022 deutlich höhere Kosten verkraften.
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TERMINE:

Workshop geriatrische und palliative Nephrologie – ein Update für die Praxis
25. September 2024
Berlin

16. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie
26. - 29. September 2024
Berlin

Nierentransplantation und Lebendspende
5. Oktober 2024
Berlin

32. Nephrologie Aktuell
12. Oktober 2024
Halle

 
 

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