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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Nephrologie,
obwohl Östrogen dafür bekannt ist, Frauen vor Nierenfunktionseinschränkungen zu schützen, hat eine aktuelle Studie ergeben, dass der Hormonschub während der Pubertät bei Mädchen stattdessen das Risiko erhöhen kann. Die Ergebnisse zeigten laut der Studienleiterin Yuichiro Kitai, dass die Phase des schnellen Wachstums und der hormonellen Veränderungen während der Pubertät die Nieren anfälliger für ischämische Schäden machen kann.
US-Forscher fanden in einem Tierversuch heraus, dass eine spezielle salzarme, das Fasten nachahmende Diät die Verschlechterung der Nierenstrukturen und -funktion verlangsamte. Die Diät löste die Neuprogrammierung der Podozyten aus und stellte die Filtrationsstrukturen der Nieren wieder her. „Diese Ergebnisse zeigen, dass die MKS-Zyklen die Reprogrammierung/Regeneration bei Mäusen und Ratten fördern können, aber auch die zirkulierenden Vorläuferzellen beim Menschen erhöhen, so dass sie für die Behandlung fortschreitender Nierenkrankheiten weiter getestet werden sollten“, erklärt Prof. Valter Longo, von der University of Southern California.
Auch interessant: US-Forscher haben die kumulativen Auswirkungen der seriellen partiellen Nephrektomie zur Behandlung wiederkehrender Nierentumoren untersucht. Sie verzeichneten eine schrittweise Zunahme der Operationsmorbidität und der chirurgischen Komplikationen.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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