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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Nephrologie,
ein Forschungsteam aus Duisburg-Essen und Halle-Wittenberg hat gezeigt, dass beim nephrotischen Syndrom im Kindesalter auch das vermehrt ausgeschiedene Albumin eine wichtige Rolle spielen könnte. Die Wissenschaftler stellten fest, dass das Albumin bei betroffenen Patienten drei Veränderungen aufwies: einen vergrößerten hydrodynamischen Radius, eine veränderte, weniger negative Oberflächenladung und eine verringerte Bindungsaffinität Spin-markierter C16-Fettsäuren. Diese Veränderungen könnten laut den Forschenden dazu führen, dass das Albumin leichter durch die Filter der Nieren gelangt und dort Zellen schädigen könnte, die für die Filterfunktion wichtig sind.
Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf haben in einer Studie zur zystischen Nierenkrankheit herausgefunden, dass die selektive Inaktivierung der Kinase mTORC1 in den Nierentubuluszellen die Nierenfunktion und das Gesamtüberleben verbessert.
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Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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