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Liebe Leserinnen und Leser,
chronische Nierenkrankheit (CKD) und Herzinsuffizienz sind eng verknüpft: Eine aktuelle US-Studie zeigt, dass zirkulierende extrazelluläre Vesikel (EVs) aus dem Plasma von CKD-Patienten eine direkte Kardiotoxizität entfalten. Die renalen EVs, angereichert mit spezifischen miRNAs, fördern den Studienerkenntnissen zufolge Apoptose und Kontraktilitätsstörungen von Kardiomyozyten und könnten sich als neue Biomarker zur Früherkennung der CKD-assoziierten Herzinsuffizienz eignen.
Maschinelle Perfusion könnte die Ergebnisse der Nierentransplantation deutlich verbessern: Am Universitätsklinikum Leipzig wurden erstmals in Deutschland zwei Nierentransplantationen unter kontinuierlicher Organperfusion erfolgreich durchgeführt. Die Methode ermöglicht unter anderem eine bessere Organkonservierung und reduziert Ischämie- sowie Reperfusionsschäden.
Das könnte Sie auch interessieren: Die roboterassistierte Nierentransplantation (RAKT) geht bei postmortal gespendeten Nieren mit signifikant kürzeren Anastomosen- und Wiedererwärmungszeiten sowie weniger intraoperativen Komplikationen einher als die offene Technik. Diese perioperativen Vorteile zeigte eine große Vergleichsstudie aus der Fachzeitschrift „BJU International“.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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